VP-Cortolezis-Schlager ad Kinderbetreuung: Wien weiter säumig bei Sprachfrühförderung und Kinderbetreuung

Trotz zusätzlicher Bundesmittel kein Freudentag für Sprachfrühförderung und Kindergartenausbau

Wien (VP-Klub) - Der 15a-Vereinbarungs-Beschluss im Wiener Landtag hätte zu einem Freudentag führen können, meint die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, wehmütig in ihrer Rede im Wiener Landtag. "Doch seit der Regierungseinigung zur (Anm.: Sprach-) Frühförderung und zum Kindergartenausbau hat sich in Wien nichts getan", meint Cortolezis-Schlager und verweist darauf, dass die Sprachförderung in Wien mangelhaft umgesetzt wurde.

"Wien war in den letzten 10 Monaten nicht in der Lage, einen altersgerechten, validen Test für alle Kinder im Vorschulalter bereitzustellen, obwohl solche schon existieren", kritisiert die VP-Bildungssprecherin und fügt hinzu, dass auch die lückenhafte Wiener Förderung am Vormittag nichts anderes als der zeitliche Ausbau schon jetzt existierender Sprachtickets sei.
Hinzu komme, dass die Kinderbetreuungsquote in Wien weiter am sinken sei. "Während im Jahr 2003 82,3 % der 5jährigen im Kindergarten waren, sind es jetzt leider nur noch 80,6 %", meint Cortolezis-Schlager und verweist darauf, dass die rückgängige Betreuungsquoten Resultat der verfehlten Wiener Kindergartenpolitik in Wien seien.

Gebührenfreier Kindergarten gefordert

Ein vollwertiger gratis Kindergarten sei für eine sinnvolle Frühförderung unabdingbar führt die VP-Stadträtin weiter aus: "Ziel muss es sein, dass im ersten Schritt ab Herbst jedes Kind im Alter von 5 Jahren einen gratis Kindergartenplatz in Wien bekommt." Langfristig hält Cortolezis-Schlager aber weiter am gebührenfreien Kindergarten für alle Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren fest und betont, dass die notwendigen Mittel durch Umschichtung vom Budget aus der Praterskandalfassade und unnotwendiger Hochglanzbroschüren erfolgen soll.

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