ÖH: Diskriminierung an Unis muss ein Ende haben

Frauen auf allen universitären Ebenen gleichstellen

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft zeigt sich empört über die Diskriminierung von Clémentine Deliss bei der RektorInnenwahl an der Akademie der bildenden Künste: "Frauen sind nach wie vor auf allen universitären Ebenen massiv benachteiligt. Das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern wird immer stärker, je höher die hierarchische Ebene.

Immerhin steht 20 männlichen Rektoren nur eine einzige Rektorin gegenüber.

Durch eine faire Chance für Clémentine Deliss hätte sich dieses Verhältnis zumindest verbessern können. Wie von der Bundesgleichbehandlungskommission konstatiert, wurde stattdessen erneut eine Frau aufgrund ihres Geschlechts auf oberster universitärer Ebene diskriminiert. Wir fordern daher, dass dieser Ungleichbehandlung Taten folgen, die Novelle des Universitätsgesetzes Maßnahmen zur universitären Frauenförderung und zur Verhinderung von geschlechtsspezifischer Diskriminierung beinhaltet und das Bundesgleichbehandlungsgesetz dahingehend verschärft wird. Im Falle von Ungleichbehandlung müssen konkrete Sanktionen wirksam werden", so das Vorsitzteam der ÖH unisono.

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