Nikotin Institut: Neuer Mindestpreis für Zigaretten dient dem Schutz der Jugend

Wien (OTS) - Zigaretten müssen ab 1.Mai 2008 mindestens Euro 3,35 pro Packung kosten, diese Erhöhung ist eine sehr sinnvolle Massnahme vor allem zur Beeinflussung des Rauchverhaltens bei jungen Menschen, ganz im Sinne des heurigen Weltnichtrauchertages "Rauchfreie Jugend":

Schon 1986 hatten wir wissenschaftlich bewiesen: Eine Preiserhöhung um 1% verringert den Konsum um 0,5%.

Es ist sehr zu begrüssen, dass sich das Gesundheitsministerium in dieser Frage von den Einwänden der EU nicht beeindrucken lässt, die ja Österreich wegen der Behinderung des freien Marktes kritisiert. Gemeinsam mit Irland, Frankreich und Italien halten wir am Mindestpreis fest um Billig-Zigaretten zu vermeiden.

Dass Zigaretten nicht teuer genug sein können ist klar, und dass daher auch der derzeitige Mindestpreis aus Sicht der Gesundheitsvorsorge durchaus noch höher sein könnte. Aber die neue Preis-Festsetzung ist richtig und zielführend.

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