Parlament: Prammer empfängt NamensgeberInnen für Maskottchen Nächste öffentliche Workshops der Demokratiewerkstatt am 7. Juni

Wien (PK) - Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat heute im Parlament jene Schülerinnen und Schüler empfangen, die den Namenswettbewerb für die vier Maskottchen der Demokratiewerkstatt gewonnen haben. Sie haben jene Namen vorgeschlagen, die letztendlich aus insgesamt 1.600 Einreichungen ausgewählt wurden: Lesco, Skepti, Collecti und Flitzi. Die Abstimmung erfolgte, nach einer Vorauswahl durch eine prominent besetzte Jury, im Internet, pro Maskottchen wurden mehr als 11.000 Stimmen abgegeben.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer beglückwünschte beim Empfang die GewinnerInnen herzlich und wies darauf hin, dass es die Namen der Maskottchen sogar bis in die Zeit im Bild 2 geschafft haben. Sie wünsche sich, dass die Demokratiewerkstatt einen Beitrag dazu leisten könne, dass sich die Menschen wieder mehr für Demokratie und Politik interessieren, sagte die Präsidentin.

Im Anschluss begründeten die GewinnerInnen, die zum Teil mit ihrer Klasse, zum Teil mit ihren Eltern nach Wien angereist waren, ihre Namenswahl. Viola Hauber von der 4a der Volksschule des Schulzentrums St. Angelus in Linz hat der grauen Figur etwa deshalb den Namen Lesco gegeben, weil er, wie sie meinte, sehr belesen ausschaue. Zudem sei das C ihr Lieblingsbuchstabe im Alphabet, weshalb sie diesen untergebracht habe. Karim Rihan von der 5c des GRG Anton-Baumgartner-Straße in Wien begründete den Namen Skepti für die violette Figur damit, dass man in der Politik ständig alles hinterfragen sollte. Die türkise Figur hat den Namen Flitzi bekommen, weil er, wie Michael Fornix von der 4. Klasse der Jakob-Thoma Mittelschule in Mödling erklärte, schnell und sportlich aussehe. Den Namen Collecti hat Michaels Klassenkollege Norbert Mayerhofer ausgewählt, er war beim Empfang leider verhindert.

Wie gut die Demokratiewerkstatt von den Kindern und Jugendlichen angenommen wird, zeigen vorliegende Zahlen: In sieben Monaten haben 6.100 TeilnehmerInnen 254 Workshops besucht und dabei 115 Zeitungen produziert sowie 97 Radiobeiträge und 92 Videofilme gestaltet.

Die nächsten öffentlichen Workshops der Demokratiewerkstatt finden am Samstag, dem 7. Juni statt. Erstmals wird dabei für EinzelteilnehmerInnen ein Workshop mit ParlamentarierInnen angeboten. Die Kinder und Jugendlichen haben bei diesem Workshop die Möglichkeit, Abgeordnete zu interviewen und mit ihnen zum Beispiel darüber zu diskutieren, wozu man Gesetze braucht und ob diese für alle gelten. Dritte Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig-Piesczek hat ihr Kommen bereits zugesagt.

Die Workshops sind kostenlos, Anmeldungen sind unter anmeldung@demokratiewerkstatt.at, der Telefonnummer 01/40110-2940 bzw. der Faxnummer 01/40110-2690 möglich. Nähere Informationen auf der Website des Parlaments (www.parlament.gv.at) und unter www.demokratiewebstatt.at.

HINWEIS: Fotos vom Empfang finden Sie - etwas zeitverzögert - auf der Website des Parlaments im Fotoalbum: www.parlament.gv.at. (Schluss)

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