Untersuchungskommission Psychiatrie - SP-Deutsch: "Patientenanwaltschaft statt öffentliches Bloßstellen"

Deutsch lehnt die "Vorführung kranker Menschen" weiter ab

Wien (SPW-K) - "Für uns stehen vor allem menschliche Gründe im Vordergrund: Wir lehnen ein öffentliches Bloßstellen von kranken und mitbetroffenen Menschen dezidiert ab!", sagt der Sprecher der SPÖ Fraktion in der Untersuchungskommission Psychiatrie, SP-Gemeinderat Christian Deutsch in einer Reaktion auf eine ÖVP-Aktion. Eine Untersuchungskommission sei nicht das geeignete Forum, um fachlich auf PatientInnen und Angehörige einzugehen.

Das sensible Thema Psychiatrie sei nicht für parteipolitische Profilierung geeignet, wiederholt Deutsch neuerlich. Die richtige Anlaufstelle dafür sei nach wie vor die PatientInnenanwaltschaft:
"Dies ist der geeignete nichtöffentliche Raum, wo PatientInnen und Angehörige gehört werden können", unterstrich Deutsch. Die unabhängige und weisungsfreie PatientInnenanwaltschaft führe eine detaillierte Fallprüfung durch. "Wir sind sehr daran interessiert, dass der PatientInnenanwalt in der Kommission über entsprechende anonymisierte Fälle berichtet.
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