Kickl zur Pflegegelderhöhung: Kärgliche Vorschläge Buchingers

Gelegenheit zu einer ordentlichen Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt optimal - Minister erkennt günstige Situation leider nicht - wieder einmal auf Kosten der Betroffenen

Wien (OTS) - "Buchinger kann wahrlich niemand sein, der vom Gewissenswurm noch geplagt wird", beschreibt FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl den Sozialminister angesichts dessen Entwurf zur Novelle zum Pflegegesetz. Es sei nicht einzusehen, warum eine - wie von der FPÖ seit langem geforderte - 20 prozentige Erhöhung des Pflegegeldes und damit einhergehende jährliche Valorisierung nicht umgesetzt werde. "Durch die unerwarteten steuerlichen Mehreinnahmen und die dadurch prall gefüllten Kassen, muss die Gelegenheit jetzt beim Schopf gepackt werden! Buchingers Vorschlag zur Erhöhung des Pflegegeldes stellt lediglich einen Tropfen auf den heißen Stein dar und ist zudem der nächste Umfaller der SPÖ", so Kickl.

Durch eine jahrzehntelang verabsäumte Wertanpassung des Pflegegeldes sei es zu enormen Verlusten für die Betroffenen gekommen, erklärt Kickl und fordert deshalb eine adäquate sofortige Erhöhung und ein Ende der bloßen Ankündigungspolitik von Minister Buchinger. Die Pflegebedürftigen und Pflegenden dürften nicht länger im Regen stehen gelassen werden, so der freiheitliche Sozialsprecher abschließend, und der Minister solle seine Verantwortung wahrlich ernster nehmen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0009