Kdolsky zum Weltnichtrauchertag: Nichtraucherschutz wichtige Säule in der Gesundheitsförderung

Kinder vor Passivrauch schützen - Jugendliche vor Einstieg bewahren

Wien, 30. Mai 2008 (OTS) - "Der Schutz der Nichtraucher/innen vor Passivrauchen hat oberste Priorität und stellt eine wichtige Säule in der Gesundheitsförderung dar", so Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky anlässlich des morgigen Weltnichtrauchertages, dessen Motto heuer "Rauchfreie Jugend" lautet. Die Zahl der jugendlichen Raucher/innen in Österreich sei trotz eines erfreulichen leichten Rückganges in den vergangenen Jahren nach wie vor viel zu hoch. "Wir werden daher weiter die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung vorantreiben und Überzeugungsarbeit bei den Jugendlichen leisten", so Kdolsky. ****

Rauchen ist die wichtigste durch Verhaltungsänderung vermeidbare Ursache für Krankheiten und einer der größten Ursachen für frühzeitige Sterblichkeit. Die Gesundheitsministerin hat es sich daher zum Ziel gesetzt, einerseits das Rauchen v.a. bei Jugendlichen zu verhüten und andererseits Raucher/innen beim Entschluss, das Rauchen zu reduzieren oder ganz aufzugeben, zu unterstützen und zu begleiten. Sie appelliert daher an alle Raucherinnen und Raucher, sich über Ausstiegshilfen und -möglichkeiten zu informieren und professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, z.B. beim Rauchertelefon unter 0810 810 013 oder im Internet unter www.rauchertelefon.at. Dieses von der NÖ Gebietskrankenkasse installierte und östereichweit betriebene Rauchertelefon wendet sich u.a. auch spezifisch an die Zielgruppe der Jugendlichen. Raucher/innen, die ihre Sucht loswerden möchten, finden beispielsweise auch Beratung im Nikotininstitut, das ebenfalls von der NÖGKK unterstützt wird - www.nikotininstitut.at

"Mit der Novelle zum Tabakgesetz 2007 werden wir den Schutz von Nichtraucher/innen und Arbeitnehmer/innen wesentlich verbessern", so Kdolsky. So wird es zusätzlich zum bestehenden Rauchverbot in öffentlichen Räumen klare gesetzliche Regelungen für den Gastronomiebetrieb, Sanktionen zur Durchsetzunge von Rauchverboten sowie die Verankerung von speziellen Schutzbestimmungen für jugendliche Beschäftigte in der Gastronomie geben. Da vor allem Kinder besonders unter den Folgen von Passivrauch leiden, besteht in Österreich ein absolutes Rauchverbot in allen Einrichtungen, die Kinder oder Jugendliche beherbergen. "Der Schutz von Kindern vor Passivrauch und die Nikotinkonsum-Prävention bei Jugendlichen haben oberste Priorität in der Gesundheitsförderung. Wir werden daher weiter alles daran setzen, das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung zu verstärken und vor allem unsere Jugend durch geeignete Kampagnen und abgestimmte Aktionen vor einem Einstieg zum Tabakkonsum zu bewahren", so Kdolsky abschließend.

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