Erfolg beflügelt Volksbank AG weiter

Plus 11 % bei Betriebsergebnis - Bilanzsumme erstmals über 80 Mrd. Euro

Wien (OTS) - Die Bilanzsumme der Volksbank AG (VBAG) stieg im 1. Quartal 2008 erstmals in der Geschichte über 80 Milliarden und beträgt nun EUR 81 Mrd. Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahrzeitraum fast 11% auf EUR 109 Mio. Bereinigt um das Ergebnis einer Veräußerungsgruppe (im 1. Quartal 2007 war das Ergebnis der Hypobank-NÖ in Höhe von EUR 5,5 Mio. enthalten, die mit Halbjahr 2007 entkonsolidiert wurde) beträgt die Steigerung sogar 17 %. "Der Erfolgskurs des Vorjahres konnte auch im 1. Quartal 2008 fortgesetzt und ein deutlicher Ergebniszuwachs verzeichnet werden. Alle 5 Segmente (Retail, Unternehmen, Kommunen, Financial Markets und Immobilien) haben entscheidend zum Ergebnis beigetragen, das bestätigt einmal mehr die Ausgeglichenheit und Stabilität unserer Konzernstruktur", so der Generaldirektor der Volksbank AG, Franz Pinkl.

Der Konzern-Periodenüberschuss (Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen) beträgt EUR 63 Mio. und liegt damit um EUR 6 Mio. oder 11 % über dem 1. Quartal 2007.

Der größte Wachstumsträger war einmal mehr der Zinsüberschuss. Er weist mit EUR 228 Mio. eine Steigerung von EUR 53 Mio. oder 30 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf. Die CEE-Banken tragen mit einem Plus von EUR 22 Mio. den größten Anteil am Wachstum, gefolgt vom Segment Unternehmen, dessen Zinsüberschuss den Vorjahreswert um knapp EUR 15 Mio. übertrifft. Der Provisionsüberschuss stieg im Berichtszeitraum um EUR 16 Mio. oder 41 % gegenüber dem Vorjahr auf EUR 53 Mio. Die wesentlichen Zugewinne gegenüber dem Vorjahr sind mit einem Plus von EUR 10 Mio. in den CEE-Banken zu verzeichnen.

Im Ausland wurde das Filialnetz weiter verdichtet und seit Jahresbeginn um 26 Geschäftsstellen auf 470 erweitert. Entsprechend dieser Expansion konzentrierte sich der Personalzuwachs ebenso auf die CEE-Banken. Der Personalstand im Konzern per Ende März beträgt 8.652 MitarbeiterInnen (+ 4% zum Ultimo 2007).

In den Monaten Februar und März konnte das Ergebnis aus Finanzinvestitionen von EUR 5 Mio. stabil gehalten werden.

Unser Gesamtportfolio ist mit einer guten Assetqualität ausgestattet. Es bestand und besteht im gesamten Portfolio kein Abschreibungsbedarf (impairment). Die spreadbedingte Bewertung ergab bei der available for sale Rücklage einen ergebniswirksamen Rückgang von EUR 157 Mio. Im April konnte durch die positive Marktsituation die available for sale Rücklage um knapp EUR 30 Mio. wieder verbessert werden.

Die Forderungen an Kunden sind um EUR 2,0 Mrd. auf EUR 41 Mrd. gestiegen. Dabei weisen die CEE-Banken (+ EUR 0,8 Mrd.), die Investkredit-Gruppe (+ EUR 0,5 Mrd.) und die Kommunalkredit-Gruppe (+ EUR 0,4 Mrd.) die höchsten Wachstumsraten auf.

Die gesamten Primärmittel (Kundeneinlagen, verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangkapital) stiegen im 1. Quartal 2008 um EUR 3,1 Mrd. Zur Refinanzierung des Wachstums der Kredite trugen zum einen die Kundeneinlagen bei, hier wurde eine Wachstumsrate von 10 % oder EUR 1 Mrd. erzielt. Zum anderen wurde trotz schwieriger Marktbedingungen die Emissionstätigkeit im VBAG Konzern im 1. Quartal verstärkt, wodurch sich die verbrieften Verbindlichkeiten um EUR 2,1 Mrd. auf EUR 35 Mrd. erhöht haben. Den Emissionen in der Kommunalkredit in Höhe von EUR 1,5 Mrd. und in der VBAG in Höhe von EUR 1,1 Mrd. stehen Tilgungen in der Investkredit in Höhe von EUR 0,5 Mrd. gegenüber.

Die bankrechtlichen Eigenmittel der VBAG-Gruppe betragen zum 31.03.2008 EUR 4,3 Mrd. Die Tier I-Ratio (Verhältnis Kernkapital zur Bemessungsgrundlage für das Kreditrisiko) beträgt 6,4 %. Die Eigenmittel-Ratio liegt nach Abzug des Erfordernisses für Marktrisiko und operationelles Risiko nun bei 9,5 %. Insgesamt ergibt sich eine deutliche Eigenmittelübererfüllung von EUR 0,7 Mrd. Durch die Emission von Partizipationskapital in Höhe von EUR 500 Mio. die im Mai 2008 erfolgreich platziert werden konnte, gelang es, die Eigenmittelausstattung der VBAG-Gruppe nachhaltig zu stärken und die Tier-I-Ratio wieder in (bzw. sogar über) den angepeilten Korridor von 6,8 % bis 7,2 % zurückzuführen.

"Das vorliegende Ergebnis bestätigt unsere Planungen. Wir sind weiter klar auf Kurs was unsere Ziele für 2010 anbelangt. Besonders erfreulich sind die 54,5% bei der Cost-Income-Ratio, die im Vergleich zum Ultimo 2007 noch einmal um 3,1% verbessert werden konnte", so Pinkl.

Summary:
Bilanzsumme erstmals über EUR 80 Mrd.
Die Bilanzsumme betrug zum 31. März 2007 EUR 81 Mrd. und überstieg somit erstmals die 80 Milliarden-Grenze. Damit lag sie um 3 % oder EUR 2,3 Mrd. über dem Wert vom 31. Dezember.

Q1 Ergebnis 2007 übertroffen
Der Periodenüberschuss vor Steuern konnte im ersten Quartal 2008 einmal mehr gesteigert werden. Der Periodenüberschuss nach Steuern und Minderheitsanteilen stieg trotz des herausfordernden Umfeldes um 11% auf EUR 63 Mio.

CEE bleibt Wachstumsmotor
Die CEE-Banken tragen sowohl beim Zinsüberschuss, als auch beim Provisionsüberschuss den größten Anteil am Wachstum. Im Ausland wurde das Filialnetz weiter verdichtet und seit Jahresbeginn um 26 Geschäftsstellen auf 470 erweitert. Entsprechend dieser Expansion konzentrierte sich der Personalzuwachs ebenso auf die CEE-Banken.

Erfolgsziele 2010 - weiter voll im Plan

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Volksbanken AG
Walter Gröblinger
Tel.: +43 (0)50 4004-3838
walter.groeblinger@volksbank.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VBF0001