Architekturwettbewerb Krankenhaus Nord

Wien (OTS) - Statement der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und das Burgenland zum Architekturwettbewerb Krankenhaus Wien Nord.

Heute wurde bei einem Mediengespräch des KAV, dem Wiener Krankenanstaltenverbund, eines der größten Projekte des Jahres, das Krankenhaus Wien Nord vorgestellt.

Dazu startete am 30. April ein EU-weiter zweistufiger Architekturwettbewerb.

Die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und das Burgenland hat als Standesvertretung ein primäres Interesse an der bestmöglichen Qualität von Wettbewerbsausschreibungen. Bei diesem Projekt wurden die Kammer frühzeitig zur Mitarbeit eingeladen und konnte bei der Erstellung und Entwicklung der Auslobungsunterlagen von Beginn an dabei sein. Dadurch ist es erfolgreich gelungen, exemplarisch einen optimalen und positiven Prozessablauf zu etablieren und das Verfahren für einen breiten Kreis an Teilnehmern offen zu halten.

Die wichtigsten Punkte für die Architekten:

Es können auch ganz junge und kleine Architekturbüros teilnehmen. Konkret müssen hier die für die Planungsdurchführung notwendigen Referenzen und Kapazitätsanforderungen erst nach der Juryentscheidung nachgewiesen werden, d.h, selbst bei diesem komplexen Projekt kann auch ein kleines Büro ohne große Referenzwerke gewinnen und kann später durch Kooperationen ein Team bilden, das die fehlenden technischen und spezifischen Anforderungen erfüllen und abdecken kann.

KAV GD Marhold, in seiner Funktion als oberster Bauherrenverteter zeigte auch während des gesamten Prozesses ein hohes Interesse an Architektur als gesamtheitlicher Leistung. So war allen Beteiligten an diesem Prozess klar, dass die Langzeitkosten im Verhältnis zu den Errichtungskosten wesentlich höher sind und diese wiederum wesentlich höher als die Planungskosten. Diese Verhältnismäßigkeit und das Wissen, dass je optimaler der erste Planungsschritt gegangen wird, desto besser das Ergebnis in Hinblick auf Nachhaltigkeit sein wird, war ein wichtiger Punkt bei diesem Verfahren. Selbstverständlich wurden unabhängig davon natürlich alle ökonomischen, technischen und funktionalen Aspekte unter Bedachtnahme auf die Langzeitwirkung und die Nachhaltigkeit im Auge behalten.

Letztlich, und im Wissen, dass dieses Projekt besonders komplex ist, hat der Bauherr auch die Höhe des Preisgeldes fair dotiert und damit dokumentiert, dass er als Wettbewerbsergebnis eine entsprechend qualitative Leistung erwartet und die Architekten als Partner im Gesamtprozess versteht und anerkennt.

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Brigitte Groihofer, Mag. phil., MBA
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