Rudas zu Fuhrmann: Junge Menschen lehnen herzlose, unsolidarischer ÖVP-Politik ab!

Politik ohne Herz kann unser Pensionssystem nicht nachhaltig sichern

Wien (SK) - "Die Sicherung unseres Pensionssystems ist eine politische Frage. Die Politik entscheidet über die Höhe der Pensionen und über die Nachhaltigkeit unseres Pensionssystems. Dies muss - auch in Zukunft - so bleiben", so SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Laura Rudas gegenüber dem SPÖ-Pressedienst anlässlich der gestrigen Aussagen Fuhrmanns. ****

"Es kann nicht sein, dass für unsere Generation der Sozialstaat in Frage gestellt wird. Das Motto Fuhrmanns scheint zu sein 'Nur die Stärksten kommen durch'. Dabei verlieren - das beweist die Geschichte - aber vor allem jüngere und ältere Menschen. Die Sicherung der Pensionen ist eine Frage der Verteilung. Im Zentrum dabei stehen Gedanken wie 'Wie wichtig ist mir die soziale Sicherheit' bzw. 'Wie viel möchte ich dafür ausgeben?'", erklärt Rudas.

"Die Regierungen unter Schüssel haben durch ihre so genannten Pensionsreformen das Vertrauen der Menschen in unser staatliches Pensionssystem erschüttert. Schwarz-Blau-Orange hat unser umlagefinanziertes Pensionssystem in Frage gestellt und versucht die private Pensionsvorsorge als Antwort auf die Pensionsfrage darzustellen", betont Rudas weiter.

"Dass sich viele Menschen, vor allem junge Menschen, gerade diese Privatvorsorge gar nicht leisten können, interessiert die ÖVP nicht. Vor allem Kollegin Fuhrmann scheint Gefallen daran gefunden zu haben, Generationen gegeneinander aufzuhetzen und unter dem Deckmantel eines Generationenkonflikts den Sozialstaat abschaffen zu wollen. Wenn sie sich den Sozialstaat für junge Menschen nicht mehr leisten möchte, sollte sie dies auch direkt aussprechen. Die Mehrheit der jungen Menschen lehnt diese herzlose Art unsolidarischer Politik ab.", sagte Rudas.

"Für mich steht fest, dass die Sicherung der Pensionen auch in Zukunft von politischen Entscheidungen abhängen muss. Dabei bevorzuge ich, ganz im Gegenteil zu Fuhrmann, solidarische Lösungen", so Rudas abschließend, "unsere Pensionen werden auch in Zukunft nicht von einer Rechenmaschine entschieden, wie es die ÖVP bevorzugt." (Schluss) wf

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