Klement: Weitere erfolgreiche Veranstaltung "Väter-Schicksale, Trennungsopfer"

"Schicksalstag" im Freiheitlichen Parlamentsklub; "Scheidungsopfer" formieren und wehren sich

Wien (OTS) - Rund 50 Personen nahmen im Freiheitlichen Parlamentsklub an einer Fortsetzungs-Veranstaltung mit dem Titel "Väterschicksale, Trennungsschicksale" teil. "Trotz des schönen Wetters und einer gleichzeitig stattfindenden, ähnlich gearteten Veranstaltung der Wiener Rechtsanwaltskammer - mit dem reichlich zynischen Titel "Haben Kinder Recht(e)?", war das Interesse an der Veranstaltung der Freiheitlichen wiederum sehr groß", berichtet der freiheitliche Gleichbehandlungsbeauftragte NAbg DI Karlheinz Klement.

Nach dem einführenden Rückblick Klements auf die bisherigen Aktivitäten der von ihm ins Leben gerufenen Plattform "Trennungsopfer", verwies der Initiator auf diesbezügliche Aussendungen, Anträge und Anfragen der FPÖ im Parlament. Danach kamen Väter und Mütter, Vereinsvertreter, etwa vom Verein "Kindergefühle" aus Salzburg, dem Verein "Väter ohne Rechte", des Freiheitlichen Familienverbandes und Betroffene zu Wort, wie Herr Laszlo Török, der traurige Berühmtheit durch seinen Scheidungsprozess erlangte -worüber auch der ORF berichtete.

Aus den Arbeitsgruppen, die jene Vorschläge aufbereiten, die in Folge unter anderem zu parlamentarischen Initiativen der FPÖ führen, erfolgten Stellungnahmen zu der immer größer werdenden Sammlung von Einzelschicksalen. Es wurden Themen wie der staatlich verordnete Genderwahnsinn, Unzulänglichkeiten in der Gutachterpraxis, die Kriminalisierung von Vätern, das Problem einer teilweise unzureichend geschulten Richterschaft, lange Wartezeiten auf einen Platz in einem Besuchs-Cafe, die Verschärfung des Strafrechts mit Ausweitung der Wegweisungsmöglichkeit und ähnliche Problemlagen reflektiert. Die Frage der Kinderrechte, ja: Kinder haben Rechte!!! wurde ebenso erörtert wie die unumgängliche Stärkung der Familie. Statistiken belegen, war man sich einig, dass das Instrument der Wegweisung nach §38a SPG häufig missbräuchlich verwendet wird.

Es kam in Folge zur Bildung weiterer Arbeitskreise, um die Zusammenarbeit weiter zu optimieren. Es geht dabei unter anderem um Gesetzesänderungen, Verbesserungen im bestehenden Rechtssystem, Öffentlichkeitsarbeit, gemeinsames Vorgehen und darum, das Thema Frauen und Mütter zum Gegenstand breiterer Diskussionen zu machen. Ein Ergebnis der Veranstaltung war der Wunsch, in Zukunft auch vermehrt Frauenschicksale zu beleuchten, um den ungerechtfertigten Vorwurf, eine reine Männerplattform zu sein, nachdrücklich zu entkräften.

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