Dr. Kurt Ostbahn unterbricht Ruhestand für MA 48-Song

Pensionierter Rock'n Roll-Therapeut unterstützt MA 48-Kampagne "Bau keinen Mist" - Single ab sofort im Handel

Wien (OTS) - Ein zweifelhafter "Tritt ins Glück" stellt sich als echtes Glück für alle Fans von Dr. Kurt Ostbahn alias Willi Resetarits aber auch für die Wiener MA 48 heraus: Der Rock'n Roll-Therapeut in Ruhe übersah beim gemütlichen Spaziergang einen Hundehaufen, mit dem anderen Schuh blieb er auf einem Kaugummi "picken" - Grund genug, den Unruhestand kurz aufzugeben und seinem Ärger mit dem Song "Bau keinen Mist" Ausdruck zu verleihen. Mit den ebenfalls reaktivierten Mitgliedern der Combo rümpft Dr. Kurt darin die Nase über Mist und Co. Mit seinem Lied geht der pensionierte Rockstar als leuchtendes Beispiel voran und unterstützt die "Bau keinen Mist"-Kampagne der Stadt Wien im Rahmen der "Aktion Saubere Stadt". Gestern, Donnerstag, präsentierten Dr. Kurt Ostbahn, Umweltstadträtin Mag.a Ulli Sima und MA 48-Chef DI Josef Thon die bei Universal erschienene Single, die ab sofort im Handel erhältlich ist - stilsicher auf der MA 48-Deponie Rautenweg in Wien-Donaustadt.****

"Der Ärger von Dr. Kurt ist nur zu verständlich und bedauerlich", erklärte Ulli Sima, "für uns stellt er aber einen absoluten Glücksfall dar. Denn die Botschaft des Songs passt ideal zur Linie unserer Sauberkeits-Kampagne." Jede Wienerin und jeder Wiener trage (Mit-)Verantwortung für die Sauberkeit in der Stadt, so Sima: "Wir haben unser Angebot noch einmal deutlich ausgebaut, jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Der Refrain des Songs bringt es auf den Punkt: 'Zeig mir wer du bist - und bau keinen Mist!'"

Der Ostbahn-Song kam bereits bei den von der MA 48 im Zuge der "Bau keinen Mist"-Kampagne gestalteten Radiospots zum Einsatz. Und trug neben Sprecher Alfred Dorfer wesentlich zum großen Erfolg bei der Kür der besten Radiospots Österreichs bei: Der Hundekot-Spot der MA 48 wurde dabei als bester Spot des Jahres in der Kategorie "Regional" ausgezeichnet und räumte kürzlich den begehrten "Werbehahn 2008" ab.

Sauberer Song in sauberer Verpackung

Um mit der neuen Ostbahn-CD selbst keinen Mist zu bauen setzte Universal bei der Verpackung mit dem Ecopac auf eine absolut umweltfreundliche Lösung. Die CD-Verpackung besteht zu 100 Prozent aus Recycling-Material, die "Bau keinen Mist"-Single hat in einem üblichen Jewel Case aus Plastik nichts verloren.

"Aktion Saubere Stadt" voll umgesetzt

Das umfassende Maßnahmenpaket der von Umweltstadträtin Ulli Sima initiierten "Aktion Saubere Stadt" ist mittlerweile voll umgesetzt:

o Mehr Personal für die Straßenreinigung: Die Straßenreinigung bei der MA 48 kann bereits 200 MitarbeiterInnen mehr auf Wiens Straßen einsetzen. Das entspricht einer Steigerung um 20 Prozent. o Eine aus rund 30 Fachkräften bestehende schnelle und mobile Eingreiftruppe der MA 48, die "Kehrforce", kümmert sich rasch um allfällige Missstände. Im "Normalbetrieb" wird die "Kehrforce" bei Schwerpunkt-Aktionen in jedem der 23 Wiener Bezirke aktiv. Neben den herkömmlichen Aufgaben der Straßenreinigung kümmert sich der mobile Einsatztrupp der MA 48 auch um mehr Sauberkeit bei den Altstoffsammelinseln oder den Abtransport von "herrenlosen" Einkaufswagerln. o 1.000 neue Mistkübel für Wien: Die MA 48 schaffte zu ihren bereits bestehenden 14.000 Mistkübeln noch einmal 1.000 zusätzliche Behälter an. Alle nun 15.000 Mistkübel werden mit Applikationen in orange deutlich sichtbarer gemacht. Sukzessive werden die Mistkübel mit "Aschenrohren" für Tschickstummel ausgerüstet. o Mehr Hundesackerlautomaten: Das Angebot an Gratis- Hundesackerlspendern wurde in Wien in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut. Standen 2004 erst 25 Dispenser zur Verfügung, stieg die Zahl von 312 (Ende 2005) auf 575 (Ende 2006). Jetzt steht Wiens HundehalterInnen der Inhalt von insgesamt 1.780 Dispensern zur Verfügung - und das gratis! o Die Problemstoffsammelstellen (PROSAs) kommen näher zu den Wienerinnen und Wienern: Mit 53 PROSAs, davon 19 auf den Wiener Mistplätzen, weist Wien ein sehr dichtes Netz für diese Art von Abfällen auf. Dennoch gibt es auch hier, insbesondere bei den Sammelcontainern abseits der Mistplätze und Märkte, Verbesserungspotenzial. Im Rahmen der "Aktion Saubere Stadt" startete die MA 48 in den Bezirken Alsergrund und Donaustadt einen Pilot-Versuch, mit dem die PROSAs näher zu den WienerInnen kommen sollen. Dabei kommt eine mobile Sammelinsel per LKW zum Einsatz, die an verschiedenen Standorten im Bezirk hält. Für die Bevölkerung heißt das mehr Service und Bequemlichkeit, denn die Wegzeiten zur PROSA werden kürzer.

Sauberkeit braucht Kontrolle

Als letzter Mosaikstein der von Umweltstadträtin Ulli Sima initiierten "Aktion Saubere Stadt" nahmen mit 1. Februar 2008 die WasteWatcher ihre Kontrolltätigkeit in Wien auf. Sie kontrollieren die Einhaltung der Sauberkeitsregeln auf den Straßen und in den Parks der Bundeshauptstadt. Und das mit großer Zustimmung der WienerInnen:
Laut einer aktuellen Umfrage halten 88 Prozent der Befragten die WasteWatcher für "eine gute Sache". Die WasteWatcher können für Sauberkeits-Verstöße Abmahnungen aussprechen, aber auch an Ort und Stelle Organstrafverfügungen bis zu einer Höhe von 36 Euro verhängen. Bei schwereren Vergehen steht ihnen die Möglichkeit offen, Anzeige zu erstatten. Im folgenden Verwaltungsstrafverfahren drohen Strafen bis zu 1.000 Euro, die sich bei erschwerenden Umständen noch verdoppeln können. Die Strafgelder sind zweckgewidmet, sie werden ausschließlich für die Reinigung von Straßen und Parks ausgegeben.

Grundlage für die im Rahmen der von Umweltstadträtin Sima initiierten "Aktion Saubere Stadt" geschaffenen WasteWatcher ist das im September 2007 im Wiener Landtag beschlossene Wiener Reinhaltegesetz, das mit 1. Februar 2008 in Kraft trat. In Zweier-Teams sind die 30 dienstrechtlich bei der MA 48 angesiedelten WasteWatcher seit 1. Februar 2008 in Wien unterwegs. Die Mitarbeiter sind "gestandene 48er", die vorher vor allem in der Abschleppgruppe beschäftigt waren. Nach umfassenden Schulungen vor allem im Rechtsbereich und im Konfliktmanagement legten die WasteWatcher, die rechtlich "Organe öffentlicher Aufsicht" sind, einen Amtseid ab. Bei ihrer Tätigkeit müssen sie immer ein Dienstabzeichen tragen und einen Dienstausweis mitführen, der auf Verlangen vorzuweisen ist. Die WasteWatcher treten zum Teil in einer in blau-grau gehaltenen, von Absolventen und Schülern der Modeschule Hetzendorf entworfenen Dienstkleidung auf, die Kontroll-Organe können aber auch jederzeit in Zivil tätig werden.

Neben den 30 Vollzeit-Mitarbeitern werden die WasteWatcher in nächster Zeit kontinuierlich "Zuwachs" bekommen. MitarbeiterInnen der MA 48, aber auch anderer Abteilungen, werden die Ausbildung absolvieren und den Amtseid ablegen. Sie können dann jederzeit bei der Beobachtung von Verstößen gegen die Sauberkeits-Regeln tätig werden. Bis Ende 2009 sollen dann rund 150 WasteWatcher die Befugnis zur Kontrolle haben.

Mehr Informationen zur "Aktion Saubere Stadt" unter www.abfall.wien.at und www.baukeinenmist.at.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) wög

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Mag. Karl Wögerer
Mediensprecher StRin Mag. Ulli Sima
Tel.: 4000/81 359
E-Mail: karl.woegerer@wien.gv.at

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