Nikolaus Prinz: Erleichterungen für Nebenerwerbsbauern durch höhere Pendlerpauschale

Wien (ÖVP-PK) - Viele Nebenerwerbsbauern sind auf den eigenen PKW angewiesen, um täglich pünktlich an ihrem Arbeitsplatz zu erscheinen. "Schließlich liegt ihr Hauptwohnsitz meist abgelegen und ist nicht direkt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen", zeigt sich der Obmann der Nebenerwerbsbauern, ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz erfreut über die neuerliche Erhöhung von Pendlerpauschale und Kilometergeld. Dennoch hält es der ÖVP-Abgeordnete für wichtig, dass in einem weiteren Schritt geprüft wird, ob es eine verwaltungstechnisch administrierbare andere Lösung bei Grenzfällen bei den Kilometergeldsprüngen gibt. ****

"Die Regierung hat rasch gehandelt, um auf die massiven Preissteigerungen bei Benzin und Diesel zu reagieren", lobt Prinz die Initiative von Finanzminister Willi Molterer im Ministerrat dieser Woche. "Sowohl bei der Pendlerpauschale wie auch bei der Pendlerbeihilfe sollte aber geprüft werden, ob verstärkt auf die genaue Kilometeranzahl eingegangen werden kann", verweist Nikolaus Prinz auf die großen Sprünge bei der Auszahlung bei der 20er- und der 40er-Kilometergrenze.

So erhält ein Pendler, der Anspruch auf die kleine Pendlerpauschale hat und für die Fahrt zum Arbeitsplatz 19 Kilometer benötigt, ab 1. Juli 2008 630 Euro. Aber bei einer Strecke von 21 Kilometern bekommt er schon 1.242 Euro. "Das sind gerade einmal zwei Kilometer Unterschied, die in Summe aber viel ausmachen", so der ÖVP-Abgeordnete. Beim großen Pendlerpauschale, das ausschließlich jenen zusteht, die kein öffentliches Verkehrsmittel zur Benutzung zur Verfügung haben, ist der finanzielle Unterschied noch höher: Bis 20 Kilometer gibt es nach der neuen Regelung ab 1. Juli 2008 342 Euro und ab 20 Kilometer sind es 1.356 Euro. Ab 40 Kilometer gibt es zusätzlich rund 1.000 Euro mehr im Jahr.
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