Öffentlicher Verkehr: Kärnten-Takt ist auf Schiene

Verkehrsreferent LHStv. Dörfler: Massive Verbesserungen im öffentlichen Verkehr können umgesetzt werden und damit das Umsteigen attraktiver machen

Klagenfurt (LPD) - Die Verdichtung des öffentlichen Verkehrs ist vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um hohe Treibstoffpreise sowie aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes ein zentrales Anliegen. Das Umsteigen vom Privatauto auf den öffentlichen Verkehr soll forciert werden. Wie Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler heute, Freitag, mitteilte, konnten auf fachlicher Ebene in über 30 Verhandlungsrunden zwischen dem Land, Verkehrsverbund, ÖBB, Postbus und Fahrgast Kärnten sehr positive Ergebnisse für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Kärnten gefunden werden. Nun sei man dabei, die Details auszuarbeiten, die dann dem Regierungskollegium vorgelegt werden. Dörfler hofft auf die Zustimmung des Regierungskollegiums. "Der Kärnten Takt ist Kärntens Antwort auf die steigenden Treibstoffpreise und damit eine Entlastung der Pendler", unterstrich Dörfler.

Nach dem ersten Schritt mit Maßnahmen wie den neuen Triebwägen der ÖBB "Talent" und "Desiro" sowie Park & Ride-Anlagen oder Go-Mobil ist nun die Ausweitung des Kärnten Takts ein weiterer Meilenstein im Öffentlichen Verkehr in Kärnten.

Damit werden umwelt- und klimapolitische Ziele durch Reduzierung von CO2-Belastungen erreicht. Berechnungen gehen davon aus, dass ca. zwei Mio. mehr Fahrgäste jährlich den öffentlichen Verkehr nutzen und dadurch zehn Mio. Kilogramm weniger CO2 ausgestoßen werden. Ein Fahrgastzuwachs wiederum bringt eine Senkung der Autofahrten und weniger Staus und Klimaschäden.
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