Wir gratulieren Runde Geburtstage im Juni

Wien (PK) - Im Juni feiern folgende (ehemalige) MandatarInnen runde Geburtstage:

die ehemalige Abgeordnete Annemarie PAWLIK (S) - 70. Geburtstag am 1. Juni,

der ehemalige Bundesrat Eduard GARGITTER (S) - 80. Geburtstag am 2. Juni,

die ehemalige Abgeordnete Dr. Helga RABL-STADLER (V) - 60. Geburtstag am 2. Juni,

der ehemalige Vizepräsident und Stellvertretende Vorsitzende des Bundesrats Walter STRUTZENBERGER (S) - 80. Geburtstag am 8. Juni,

der ehemalige Abgeordnete Ökonomierat Johann KURZBAUER (V) - 65. Geburtstag am 11. Juni,

der Abgeordnete und ehemalige Bundesrat Stefan PRÄHAUSER (S) - 60. Geburtstag am 21. Juni,

der Abgeordnete und ehemalige Bundesrat Dr. Robert ASPÖCK (F) - 65. Geburtstag am 23. Juni,

der Bundesrat und ehemalige Präsident des Bundesrats Gottfried KNEIFEL (V) - 60. Geburtstag am 25. Juni,

der ehemalige Abgeordnete Dr. Stefan SALZL (F) - 60. Geburtstag am 29. Juni,

der ehemalige Abgeordnete Hans SEVIGNANI (F) - 60. Geburtstag am 30. Juni.

Walter Strutzenberger 80

Ein prominenter Sozialdemokrat feiert am 8. Juni einen runden Geburtstag. Walter Strutzenberger, langjähriger Vizepräsident des Bundesrats, wurde 1928 in Wien geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er, der zuvor die Pflichtschulen und eine Schnittmacherlehre absolviert hatte, in den Polizeidienst ein. 1952 wurde er von der Wiener Sicherheitswache in den Kriminaldienst überstellt, wo er es in der Folge bis zum Abteilungsinspektor brachte.

Schon frühzeitig engagierte sich Strutzenberger in der Gewerkschaft. Innerhalb der Bundessektion Kriminalbeamter der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) avancierte er rasch zum stellvertretenden Vorsitzenden, ehe er die Sektion 1967 als Vorsitzender übernahm. Gleichzeitig fungierte er als Obmann des Zentralausschusses der Bediensteten des Kriminaldienstes beim Bundesministerium für Inneres. Er wurde Vorsitzender der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter in der GÖD und schließlich 1977 auch stellvertretender Vorsitzender der GÖD. Kraft dieses Amtes wurde Strutzenberger 1981 auch in den Bundesvorstand des ÖGB gewählt.

Ein Jahr später, am 31. Dezember 1982, zog Strutzenberger in die zweite Kammer des Parlaments ein, wo er in den Reihen der Sozialdemokraten bald eine führende Rolle spielte. Und nachdem Hellmuth Schipani 1983 bis 1987 die sozialdemokratische Fraktion geleitet hatte, folgte ihm im November 1987 Strutzenberger sowohl als Fraktions-Obmann als auch als Vizepräsident des Bundesrats nach -wobei bis 30. Juni 1988 die offizielle Funktionsbezeichnung noch "stellvertretender Vorsitzender des Bundesrats" lautete. Die nächsten acht Jahre prägte Strutzenberger das Bild der Länderkammer maßgeblich mit, dabei mit seinem Pendant von der ÖVP, Herbert Schambeck, ein Tandem bildend, das durchaus mit dem Duo Benya - Sallinger vergleichbar war. Zu Jahresende 1995 zog sich Strutzenberger aus der aktiven Politik zurück.

Gottfried Kneifel 60

Einen runden Geburtstag feiert auch der ehemalige Präsident des Bundesrats Gottfried Kneifel. Geboren am 25. Juni 1948 in Linz, besuchte er das Gymnasium der Benediktiner in Kremsmünster, wo er 1967 die Matura ablegte. Danach studierte er in Linz bis 1974 Rechtswissenschaften, wechselte dann aber in den Journalismus. Nach einem Jahr beim lokalen VP-Parteiorgan und zwei Jahren in der Presseabteilung der Oberösterreichischen Wirtschaftskammer avancierte Kneifel 1978 zum Pressereferenten der ÖVP Oberösterreich.

Mit 40 wechselte er nach Wien, wo er zwei Jahre lang als Leiter der Öffentlichkeitsabteilung der Bundes-ÖVP beschäftigt war, ehe er schließlich 1991 Direktor des Oberösterreichischen Wirtschaftsbundes wurde, eine Stellung, die er heute noch bekleidet.

Politische Karriere machte Kneifel in der Stadt Enns, in deren Gemeinderat er 1973 einzog. Nach einigen Jahren als Stadtrat kürte ihn seine Fraktion zum Vizebürgermeister dieser Stadt, und im März 2000 wurde er vom Oberösterreichischen Landtag als Erstgereihter in den Bundesrat entsandt. In dieser Funktion übernahm Kneifel turnusgemäß am 1. Juli 2006 die Präsidentschaft über die Länderkammer. (Schluss)

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