WESTENTHALER: "Pensionisten droht massive Pensionskürzung - Arbeitnehmer erst mit 70 in Pension"

"Regierung schaltet Parlament aus - BZÖ tritt für die Abschaffung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters ein"

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Westenthaler kritisierte heute massiv das
von SPÖ und ÖVP vereinbarte "Pensions Hartz IV". "SPÖ und ÖVP haben sich darauf geeinigt, dass die Österreicher später, mit weniger Geld, aber dafür mit vorher höheren Beiträgen in Pension gehen dürfen. Eine Pensionskürzung, die vor Grausamkeiten nur so strotzt und eine massive Belastung der Jungen und der arbeitenden Bevölkerung und der Pensionisten darstellt", so Westenthaler.

"Nicht nur die heutigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden gerupft, sondern es drohen auch den Pensionisten massive Pensionskürzungen, weist Westenthaler auf einen bis jetzt noch nicht beachteten Aspekt hin. Mit der beschlossenen automatischen Erhöhung des Pensionsantrittsalters muss ein heute 18jähriger damit rechnen erst mit frühestens 70 Jahren in Pension gehen zu können", meinte Westenthaler.

Massive Ablehnung kommt seitens des BZÖ auch zu dem Faktum, dass mit einer vollautomatischen Erhöhung des Pensionsantrittsalters, das Parlament jeglicher Mitbestimmungsmöglichkeit beraubt wird. "Mit einer verfassungsrechtlich verankerten Pensionsautomatik wird jede Mitsprachemöglichkeit des Parlaments ausgeschaltet. SPÖ und ÖVP können dann ohne Kontrolle schalten und walten wie sie wollen. Wenn die Regierung bei der Arbeitslosigkeit versagt, dann bedeutet das radikale Belastungen der Bevölkerung von einer massiven Erhöhung der Pensionsbeiträge, bis hin zu einer Erhöhung des gesetzlichen Pensionsalters", betonte Westenthaler.

"Die Regierung plant hier offensichtlich rund um die EM einen kalten Pensionsputsch auf dem Rücken der Österreicherinnen und Österreicher. Ein klares NEIN zur Belastungsautomatik der Bundesregierung. Dadurch dürfen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer später und dafür mit weniger Geld in Pension gehen", so Westenthaler.

"Die Österreicherinnen und Österreicher haben mit der angeblichen SPÖ-ÖVP Einigung die Wahl zwischen Pest und Cholera, denn es wurden folgende Kriterien für die zukünftigen Pensionen festgelegt: -Anhebung des Regelpensionsalters - Anhebung der Pensionsversicherungsbeiträge - Neufestlegung der Pensionshöhe (Kontoprozentsatz) - Korrektur der jeweiligen Pensionserhöhung -Erhöhung des Bundesbeitrages zu den Pensionen", sagte Westenthaler.

"Das BZÖ tritt für die Abschaffung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters ein. Wir schlagen daher vor, das Pensionssystem versicherungsmathematisch so umzustellen, dass die Menschen über ein eigenes Pensionskonto verfügen, wo man jederzeit transparent und tagesaktuell nachsehen kann, über wie viel Pension man bei einem sofortigen Pensionsantritt verfügen könnte. Mit diesem BZÖ-System des "Pensions-Online-Banking" steht es jedem Österreicher frei zu entscheiden, wann er, in welchem Alter, nach welcher Arbeitszeit und mit welchen Ruhebezügen er in Pension gehen kann. Selbstbestimmung ist hier das Schlagwort - wer früher gehen will, der kann dies, wer länger arbeitet, erarbeitet sich eine höhere Pension", erklärte Westenthaler abschließend.

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