Rail Cargo Austria mit neuer Stückgut-Strategie

Kleinteilige Sendung werden teilweise zur Post verlagert, Kunden profitieren durch Kostenvorteile.

Wien (OTS) - Der Geschäftsbereich BEX der ÖBB-Güterverkehrstochter Rail Cargo Austria AG wickelt jährlich 4,5 Millionen Sendungen in 10 Millionen Verpackungseinheiten (Kollis) ab. In Zukunft wird der Logistiker kleinteilige Sendungen, rund ein Zehntel des gesamten Stückgutaufkommens, zur Abwicklung an die Post AG weitervergeben. Für die Kunden bleibt auch bei Produktion einer Sendung über die Post AG die RCA Vertrags- und Ansprechpartner. Auch Services wie Traking und Tracing bleiben im vollen Umfang erhalten. Der One-Stop-Shop wird daher dadurch nicht berührt. Lediglich die Kostenvorteile, die durch diese Spezialisierung der Produktionsprozesse bei der Post AG und auch bei BEX entstehen, sollen für die Kunden spürbar werden. Das BEX-Produkt "Qualitätspaket" soll trotzdem bestehen bleiben.

Darüber hinaus wird BEX sich weiter auf jene Sendungen spezialisieren, die den Mitbewerbern am Stückgutmarkt nicht ganz so gut ins Konzept passen. Dabei handelt es sich um schwere Sendungen (über 30 kg), unhandliche und überlange Güter und vor allem Gefahrgut-Transporte. In diesen Bereichen ist Rail Cargo Austria mit seiner Stückguttochter BEX absoluter Marktführer und Kompetenzführer.

Neue Wege für mehr Verkehr auf der Schiene

Bislang wickelt Rail Cargo Austria Transporte über zwei interne Vertriebsschienen ab - die klassischen Schienentransporte, die im Wagenladungsverkehr und im intermodalen Bereich produziert werden, und die Transporte der konzerneigenen Speditionen. Neu soll jetzt eine eigene neutrale Produktionsplattform geschaffen werden, die es Frächtern besonders leicht machen soll auf den Verkehrsträger Schiene umzusteigen. Hier können vor allem die bestehenden Nachtsprung-Verkehre, d.h. Güterzüge die über Nacht weite Strecken zurücklegen können, in Anspruch genommen werden. Rail Cargo Austria setzt hier entscheidende Aktzente, um Straßengüterverkehr auf die Schiene zu bringen. Ziel ist es die Vorteile beider Verkehrsträger miteinander zu kombinieren - die Umweltfreundlichkeit und Massentransportfähigkeit der Schiene mit der Flexibilität des LKW.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit rund 43.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,7 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2007 wurden von den ÖBB 448 Mio. Fahrgäste und 97 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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