flow - Außenministerin Plassnik eröffnete gestern das "Festival of Conversation for Culture and Science" in Serbien

Viel versprechender Start des Netzwerkfestivals für zehn Donauländer

Wien (OTS) - Gestern hat Ursula Plassnik, die österreichische Außenministerin, in Novi Sad (Serbien) die erste Ausgabe des flow-Festivals eröffnet. 80 Kulturschaffende und WissenschaftlerInnen bedienen sich erstmalig Kommunikationsformen aus der Wirtschaft, um gemeinsam Projekte zu entwickeln. Die Teilnehmenden konzentrierten sich darauf, die NachbarInnen aus der Region besser kennen zu lernen.

Außenministerin Plassnik unterstrich das Zukunftspotential der Teilnehmerländer: "Die Donau ist ein Symbol der Zukunft, für das Zusammenwachsen Europas. Serbien ist integraler Bestandteil und Mitgestalter dieses neuen Europas. Die Chancen der Donauregion sind sichtbar und erfahrbar. Dieses gilt es auszuschöpfen - Europa braucht die jungen Kreativen und ihre Visionen."

flow-Erfinder und Festivaldirektor Robert Punkenhofer freute sich über den Enthusiasmus und die Neugierde, die in den Beiträgen der Beteiligten aus zehn Ländern spürbar waren. Yuliya Vaganova, Direktorin des Zentrums für zeitgenössische Kunst in Kiev, beschreibt flow als positive Provokation. "Es ermöglicht den TeilnehmerInnen nicht nur mit Leuten aus dem gleichen Fachgebiet eine gemeinsame Sprache zu finden. Es ist auch der Versuch, die spezifischen Länderkontexte entlang der Donau zu verstehen und fruchtbar zu machen."

Dabei wurde deutlich, dass flow ein "lernendes Festival" ist, das Raum bietet für Erkenntnisse abseits der Alltagsgewohnheiten. Das war für die ERSTE Stiftung ein Hauptgrund für die Beteiligung an einem Projekt, bei dem das Ereignis und der Kommunikationsprozess im Vordergrund stehen. "Kultur und Wissenschaft helfen uns dabei, uns selbst und auch die multikulturelle Diversität im Donauraum zu verstehen. KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen denken und handeln über Grenzen hinweg und versuchen, den Boden für neue Problemlösungen zu ebnen. Dafür brauchen sie Freiheit und Spielräume für Kreativität." fasste Silvia Bohrn von der ERSTE Stiftung zusammen.

Kreativität bewies auch die in Serbien und Italien lebende Regisseurin Nhandan Chirco mit ihrem Team. Deren Performance "Mislim Reku" wurde von AAC kulturanova aus Novi Sad kuratiert und eigens für flow entwickelt. Mit den beiden TänzerInnen Mala Kline (Slowenien) und Anna Nowicka (Polen) setzte Chirco Texte des serbischen Autors Miroslav Mandic und des österreichischen Schriftstellers Horst Widmer um. Damit griffen sie gekonnt Idee und Inhalte des Festivals auf. Den Prozess von Veränderung und Erneuerung am Rand der Donau behandelt Mandic auf der emotionalen Ebene, während Widmer - selbst Teilnehmer des Festivals - die Betrachterposition von außen einnimmt.

Der erste Abend des Konversationsfestivals klang bei Musik von Fatima Spar & The Freedom Fries und DJ Lemon im Clubschiff "Skipper" am Ufer des Flusses aus, der stellvertretend für die Idee eines geeinten Europas steht. In den kommenden zwei Tagen werden die TeilnehmerInnen im Wechsel von Groß- und Kleingruppen gemeinsam Projekte formulieren und Visionen entwickeln.

Texte und aktuelle Bilder sowie Informationen unter www.juicypool.com/flow

flow. Festival of Conversation for Culture and Science.
Initiiert vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten und ERSTE Stiftung
www.flow-festival.com

Partner: Vienna Insurance Group, OMV, Verbund, Industriellenvereinigung, kika, Grabd Casino Beograd

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