Plassnik: "Mit kulturellem Dialog europäische Integration vorantreiben"

Außenministerin bei kulturellen Veranstaltungen in Serbien

Belgrad (OTS) - "Nachbarschaft ist eine geografische Tatsache.
Gute Nachbarschaft ist auch eine Form der Kunst, die ständiges Engagement braucht. Für uns bedeutet Nachbarschaft die Wiedervereinigung Europas. Dieses Projekt wird erst vollendet sein, wenn auch die Länder des Balkan in der Mitte der europäischen Familie sind. Wir haben mit Serbien starke historische Verbindungen. Dieses nachbarschaftliche Verhältnis mit Serbien wollen wir ausbauen und vertiefen", so Außenministerin Ursula Plassnik bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des österreichischen Kulturforums in Belgrad.

"Kultur ermöglicht uns den Zugang zueinander auf einer sehr tief gehenden Ebene. Kultur kann in der europäischen Integration nicht ausgelassen werden. Sie stärkt das gegenseitige Verständnis und das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl. Der kulturelle Austausch schafft das Gewebe der Nähe und Vertrautheit in unseren Beziehungen", so Plassnik. Das neue Kulturforum im Zentrum Belgrads werde eine wichtige Plattform für wechselseitige Erfahrungen und Wissen übereinander sein: "Wir erneuern damit unsere Einladung an Kunstliebhaber, Studenten, Künstler und Wissenschaftler. Sie sind aufgerufen, den Dialog mit uns zu stärken und nachhaltige Kontakte zu knüpfen." Dieses Angebot gelte gerade für die junge Generation: "Die Jugendlichen Serbiens sind die Gestalter der Zukunft ihres Landes. Der europäische Weg Serbiens liegt in ihren Händen", so Plassnik.

Am Nachmittag eröffnete die Außenministerin das "FLOW-Festival of Conversation for Culture and Science" in Novi Sad. Das Festival ist eine Initiative des Außenministeriums und bringt drei Tage lang rund 80 junge Kulturschaffende und WissenschaftlerInnen aus dem Donauraum zusammen: "Keine andere Region hat die europäische Vergangenheit mehr geprägt. Die Donau ist aber auch ein Symbol der Zukunft, für das Zusammenwachsen Europas. Serbien ist integraler Bestandteil und Mitgestalter dieses neuen Europas". Ziel des Festivals sei es, den Dialog zwischen den Künstlern aufzubauen und neue Impulse für die Kreativität zu geben: "Das große kreative Potential der Donauregion ist sichtbar und spürbar. Dieses gilt es auszuschöpfen. Europa braucht die jungen Künstler und ihre Visionen", so Plassnik abschließend.

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