LR Schmid: "Wir müssen hinschauen und helfen"

Abschluss des Projektes S.I.G.N.A.L. im Landhaus

Bregenz (VLK) - "Auch wenn die Bemühungen, den Opfern von häuslicher Gewalt zu helfen, laufend verstärkt werden, muss es unser oberstes Ziel bleiben, Gewalt zu verhindern." Das sagte Landesrätin Greti Schmid heute, Donnerstag, im Landhaus zum Abschluss des Projektes S.I.G.N.A.L.. Das Land Vorarlberg und die Stadt Konstanz haben gemeinsam ein Schulungsprogramm für ärztliches Personal und Pflegekräfte entwickelt, um sie für die Früherkennung von Gewalt als Ursache gesundheitlicher Probleme zu sensibilisieren.

Durch das Bundesgesetz zum Schutz vor Gewalt, das ein Wegweiserecht gegen Gewalttäter aus der gemeinsamen Wohnung beinhaltet, und das Anti-Stalking-Gesetz ist es laut Schmid gelungen, das Thema in alle verantwortlichen Institutionen der Gesellschaft hineinzutragen. Gerade in Vorarlberg gebe es ein engmaschiges Netz rechtlicher und faktischer Hilfe für Gewaltopfer. "Als Beispiele möchte ich die Frauen-Notwohnung und die Interventionsstelle erwähnen. Zudem haben wir eine Plattform gegen Gewalt an Frauen und Kindern eingerichtet, wo Verantwortliche aller Institutionen im Dienste dieser Sache zusammenarbeiten", so Schmid.

Trotz aller Bemühungen und Erfolge bleibt Gewalt ein sensibles Thema, das nach wie vor mit Tabus behaftet ist. LR Schmid: "Um das zu ändern, braucht es den Einsatz von uns allen - der ganzen Gesellschaft. Wir müssen hinschauen und helfen."

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