Neubauer: Festnahme militanter Tierschützer legt Nervenkostüm der Grünen blank

Verfassungsschutzbericht 2007 sieht weitere Eskalationsgefahr bei militanten Tierschützern

Wien (OTS) - "Was haben Körperverletzungen und Vandalismus mit Tierschutz zu tun?", fragt der freiheitliche NAbg Werner Neubauer. "Ist irgendeinem Tier gedient, wenn von sogenannten Tierschützern mutwillig Personen- und Sachschäden verursacht werden? Nein. Das weiß offenbar auch der Grün- Abgeordnete Peter Pilz, der im heutigen Innenausschuss wohl auch deshalb die Nerven verlor, weil sich erste Verbindungen zwischen den jüngst verhafteten militanten Tierschützern und seiner Partei auftun. Einer der Verhafteten ist sogar ein politischer Funktionär der Grünen."

Nachdem Pilz im Zuge seiner Anfrage sichtlich nervös wurde und den Innenminister aufs Unflätigste beschimpfte, ja sogar einen Ordnungsruf erhielt, stellt sich unweigerlich die Frage, wie die übrigen Verhafteten zuzuordnen sind, so Neubauer. Unter Umständen gibt es weitere Verbindungen zu den Grünen. "Dass Pilz das nicht recht sein kann, steht außer Frage", erklärt Neubauer. "Schließlich waren es die Grünen, die sich darüber beklagten, dass die Burschenschafter nicht mehr im Verfassungsschutzbericht aufscheinen. Weshalb? Weil sie sich gemäß ihrer staatsbürgerlichen Pflichten korrekt verhalten."

"Ganz anders verhält es sich mit den nunmehr festgenommenen Tierschützern und ihrem Umfeld", führt Neubauer weiter aus. "Deren Organisationen finden sich sehr wohl im Verfassungsschutzbericht, wo unter Kapitel VII zu lesen steht, dass bei der militanten Tierrechtsszene 2006, im Vergleich zu den Vorjahren, eine deutliche Steigerung der legalen aber auch der strafrechtlich relevanten Aktivitäten festzustellen war. Das von diesen Gruppierungen verursachte Schadensausmaß beträgt knapp 300.000,-- Euro."

Körperverletzungen, Vandalismus, Gasanschläge und manches mehr werde den Aktivisten im Verfassungsschutzbericht zugerechnet, so Neubauer. "Und für die kommenden Jahre wird ausdrücklich mit weiteren Eskalationen im Bereich der illegalen Aktivitäten gerechnet. "Peter Pilz wäre gut beraten, seine Nerven im Zaum zu halten und sich öffentlich von derartigen Gruppen zu distanzieren. Tierfreund zu sein setzt auch voraus, ehrliche Tierschutzanliegen mehrheitsfähig zu machen. Mit strafrechtlich relevanten Vergehen wird das nicht zu erreichen sein", betont Neubauer abschließend.

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