Untersuchungskommission Psychiatrie - SP-Ramskogler: "Große Methodenvielfalt in der Psychiatrie!"

PatientInnen müssen individuell die effizienteste und schonendste Behandlung bekommen

Wien (SPW-K) - "Die heutigen Aussagen von Dr. Reinhard Zeyringer
vom Otto-Wagner-Spital und des deutschen Experten Univ.-Prof. Dr. Tilman Steinert vor der Untersuchungskommission haben deutlich gemacht, wie groß die Methodenvielfalt in der psychiatrischen Behandlung ist", sagte heute SP-Gemeinderätin Mag. Sonja Ramskogler. "Wichtig ist dabei immer, dass die PatientInnen individuell die effizienteste und schonendste Behandlung bekommen und der humane Aspekt im Vordergrund steht."

Dr. Reinhard Zeyringer habe betont, dass Zwangsmaßnahmen in Ausnahmesituationen und zur Deeskalation manchmal unumgänglich seien, so Ramskogler. "Dabei könnten auch Netzbetten in machen Fällen zum Einsatz kommen, allerdings seien sie mittlerweile zu einem negativen Symbol geworden. Insgesamt hat auch diese Aussage gezeigt, dass die Diskussion um Netzbetten unter Fachexperten geführt werden sollte!" Die Psychotherapie am OWS leiste tolle Arbeit - "dafür ist künftig aber eine höhere Zahl an Psychotherapeuten notwendig, um ausreichend therapeutische Behandlungen anbieten zu können!" unterstrich Ramskolgler. "Das dient nicht nur einer hochqualitativen Behandlung, sondern auch der Prävention!"

Auch Prof. Dr. Tilman Steinert habe in seinen Ausführungen sehr klar gemacht, "dass die Frage nach dem Netzbett und Zwangsmaßnahmen nicht so einfach zu beantworten ist", betonte Ramskogler. "Prof. Steinert hat eindeutig erklärt, dass dies länderspezifisch sehr unterschiedlich ist!" Wichtig sei für die Patienen die effizienteste und schonendste Behandlung in der jeweiligen Situation. so Ramskogler. "Die von Dr. Steinert verlangte Methodenvielfalt gibt es insbesondere in der Wiener Psychiatrie bereits seit langem!"

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