Hofer: Pflege: Noch immer viel zu viele Fragen offen

FPÖ bietet zahlreiche Lösungsvorschläge in der Pflegedebatte

Wien (OTS) - Zum "großen Erfolg" im Bereich der 24-Stunden-Pflege
- wie von Sozialminister Buchinger bezeichnet - gibt FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer zu bedenken, dass immer noch viel zu viele Fragen offen seien. Man könne bei weitem nicht von einer erfolgreichen Zwischenbilanz sprechen, denn die illegale Pflege sei nur ein ganz kleiner Teilbereich der komplexen Problematik im Pflegebereich.

Ganz wichtig und vordringlich sei es, so Hofer, die Pflege überhaupt leistbar zu machen. "Eine Erhöhung des Pflegegeldes um 20 Prozent ist notwendig und dieser muss dann eine jährliche Valorisierung zu folgen." Einen ganz großen und wesentlichen Teil stellten zudem die rund 800.000 Personen dar, die ihre Angehörigen zu Hause pflegten, erläuterte Hofer weiter und erklärte, dass hier unbedingt etwas im Bereich der Pensionen unternommen werden müsse. "Diese Menschen müssen maximale Unterstützung erfahren. Für die Zeit der Pflege müssten für die Pflegenden Dienstnehmer und Dienstgeberbeiträge vom Staat entrichtet werden, um eine spätere Anerkennung in der Pensionshöhe zu gewährleisten", so Hofer.

Abschließend verwies Hofer auf die Pflegefibel der FPÖ. Darin enthalten sind zahlreiche Lösungsvorschläge in der Pflegedebatte und der Behindertenpolitik. Die Broschüre mit dem Titel "Behinderte Menschen und Pflegenotstand" steht unter www.norberthofer.at zum Download bereit.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0009