Franz Eßl: Jetzt ist der Handel am Zug!

Bauern müssen von Milchproduktion auch leben können

Wien (ÖVP-PK) - "Jeder Bauer soll für sich selbst entscheiden, was er mit seinem Produkt macht. Ich meine aber, dass unsere Milch in jedem Fall zu wertvoll ist, um verschüttet oder entsorgt zu werden" sagt der Obmann des Salzburger Bauernbundes Abg. Franz Eßl und setzt dabei auf die Solidarität mit den Konsumenten. Ein Lieferboykott kommt für Franz Eßl dann in Frage, wenn die Bauern eine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit für ihre Milch haben. "Vernünftig ist es auch, gemeinsamen Druck auf die Handelsketten auszuüben, damit diese den ruinösen Preiskampf endlich beenden und für die Milchprodukte so viel bezahlen, dass die Bauern auch davon leben können", so Eßl heute, Donnerstag. ****

Der Salzburger Landwirtschaftskammerpräsident Eßl unterstützt daher auch die Bemühungen des Präsidenten der LKÖ ÖR Gerhard Wlodkowsky, der in persönlichen Gesprächen mit den Vorständen der Handelsriesen ein Einlenken im Rahmen eines Milchgipfels erreichen will. Diese hatten in den letzten Wochen den Milchpreis im Regal um zehn Cent gesenkt und damit auch eine Absenkung des Bauernmilchpreises ausgelöst. "Jedenfalls sind aber auch die Milchverarbeitungsbetriebe aufgerufen, Flagge zu zeigen und die ständigen Forderungen nach Billigpreisen zurückzuweisen, damit kostendeckende Erzeugerpreise ausbezahlt werden können", so die abschließende Forderung des Bauernbundobmannes.
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