Korrektur zu OTS0202: 17,5 Millionen Personen bringt höhere Pendlerpauschale nichts

Wien (OTS) - In der Überschrift muss es richtig lauten: Rund 4 Millionen (statt: 17,5 Millionen)!

Wir bitten den Fehler zu entschuldigen!

Hier die korrigierte Neufassung:

ARBÖ: Rund 4 Millionen Personen bringt höhere Pendlerpauschale nichts

3,974 Millionen Österreicher wird die ab 1. Juli um nur 15 Prozent erhöhte Pendlerpauschale überhaupt nichts bringen, obwohl auch für diese Menschen die Spritpreise und Autokosten horrend gestiegen sind, kritisiert der ARBÖ. Denn in den "Genuss" der erhöhten Pendlerpauschale kommen nur jene, die überhaupt Lohnsteuer entrichten müssen. Wer hingegen so wenig verdient, dass keine Lohnsteuer gezahlt werden muss (1,5 Millionen Personen), nur geringfügig beschäftigt (274.853 Personen) oder bereits in Pension ist (2,2 Millionen Personen), schaut nach Angaben des ARBÖ gänzlich durch die Finger.

"Gerade auf diese große Zahl von Kleinverdienern wurde bei dem vom Ministerrat abgesegneten Maßnahmenpaket völlig vergessen", kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher. "Denn die Pendlerpauschale verringert nur die Basis für die Lohnsteuerberechung. Wenn man keine Lohnsteuer zahlt, bringt es gar nichts, wenn diese Basis verändert wird. Der ARBÖ fordert deshalb weiter eine dringende Entlastung von den horrenden Spritpreisen."

Die Regierung hat sich im "Pendlerpaket" nicht durchgerungen, die sogenannte Negativsteuer für diese Personengruppe anzuheben. Derzeit beträgt diese 240 Euro im Jahr. Jemand, der keine Steuern zahlt, weil er so wenig verdient, kann sich am Jahresende von der Finanz diese 240 Euro zurückholen. Dieser Betrag wurde von der Regierung allerdings nicht erhöht.

"Wenn die Regierung die Pendlerpauschale in einen echten Absetzbetrag umwandeln würde, wie vom ARBÖ gefordert, hätten auch diese Menschen eine kleine Verbesserung ihrer finanziellen Situation", so der ARBÖ-Generalsekretär.

Ergänzend dazu fordert der ARBÖ nach wie vor von der Regierung:

  • Runter mit den Spritpreisen, letzte Mineralölsteuer-Erhöhung zurücknehmen!
  • Einführung eines Spritpreis-Regulators (wie es ihn für den Strompreis schon gibt).

Aus ARBÖ-Sicht akzeptabel ist die Erhöhung des Kilometergeldes um vier Cent auf 42 Cent.

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