Pflege: HAUBNER: Buchinger als Flop-Minister !

Legalisierungs-Flop, Pflegegeld-Flop, Sozial-Jahr-Flop, Gesundheits-Flop

Wien (OTS) - Als "Leider-Bestätigung aller berechtigten Warnungen vor Einführung des 24-Stunden Pflegemurks durch Sozialminister Buchinger", sieht die stellvertretende Klubobfrau des BZÖ Sozialsprecherin Abg. Ursula Haubner, die bisherige katastrophale Akzeptanz bei der legalen 24-Stunden-Betreuung. "Buchinger steht nicht nur als Parteipolitiker weit links in der SPÖ, sondern auch als Minister absolut daneben. Es ist ein Unterschied ob man der König des Sommerlochs sein will, oder als Minister reale Verantwortung wahrnimmt. Buchinger ist der Flop-Minister der SPÖ. -Legalisierungs-Flop, Pflegegeld-Flop, Sozial-Jahr-Flop, Gesundheits-Flop das sind nur einige der derzeitigen Baustellen des Sozialministers. 5.882 selbstständige Anmeldungen bei geschätzten 40.000 illegalen Pflegern, bedeutet, dass nur rund 1/7 der Illegalen die Buchinger-Legalisierung in Anspruch genommen haben und es noch immer rund 35.000 illegale Pfleger in Österreich gibt. Die unselbstständigen liegen gar nur bei knapp 300", so Haubner. Es sei klar, dass die Menschen sich der Legalisierung verweigern, solange ruinöse Rückzahlungen drohen und durch die Legalisierung unfinanzierbare Kosten auf die Betroffenen zukommen. Buchinger habe mit seinem Pflegeflop nur eine Verunsicherung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen erreicht.

"Der Sozialminister soll sich endlich um die unzähligen Flops in seinem Ressort kümmern. Wenn Buchinger gleich viel Energie für die Sorgen der Menschen verwenden würde, wie in das Organisieren von Politiker-VIP-Karten für die Euro oder Event-Präsenz, dann würde wahrscheinlich weniger Chaos im Sozialministerium herrschen", so Haubner.

"Das BZÖ fordert eine sofortige Erhöhung des Pflegegeldes, die versprochene jährliche Valorisierung des Pflegegeldes, die Entlastung pflegender Angehöriger durch Einführung eines zweckgebundenen Pflegeschecks und mehr Tagesbetreuungsangebote. Weiters fordern wir die Einführung eines Lehrberufes für Pflege und Betreuung, welcher neue Chancen speziell für die Jugendlichen am Arbeitsmarkt bringt und mittelfristig heimische Fachkräfte für den sensiblen Bereich der Betreuung zu Hause ausgebildet werden. Dazu soll das "Freiwillige Soziale Jahr" als echtes Berufsausbildungsjahr gesetzlich festgelegt und endlich in seiner Finanzierung gesichert werden", betont Haubner abschließend.

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