Wien: Dompfarre stellt Fußballausrüstung von EM-Stars aus

Handsignierte Fußballschuhe und Torwarthandschuhe von Cech, Pogatetz, Prödl & Co können zugunsten der "Jugend Eine Welt"-Aktion "Fußball für Straßenkinder" erworben werden

Wien, 29.5.08 (KAP) Eine Ausstellung der besonderen Art eröffneten Dompfarrer Anton Faber, der Gründer der Sportmanagement-Agentur "Sporteo", Josef Lenhart, und EM-Turnierdirektor Christian Schmölzer am Mittwochabend im Curhaus am Wiener Stephansplatz. Unter dem Motto "Fußball ist Religion" werden dort während der Fußball-Europameisterschaft Ausrüstungsteile von elf EM-Stars aus verschiedenen Ländern ausgestellt. Alle Exponate, die von den Spielern handsigniert worden sind, können gegen eine Mindestspende zugunsten der Aktion "Fußball für Straßenkinder" (www.kickfair.at) der Don-Bosco-Organisation "Jugend Eine Welt" erworben werden. Interessierte können sich mit ihren Angeboten an die Dompfarre St. Stephan (Tel. 01/515.52/35.30) wenden.

Bereits zu sehen sind derzeit die Fußballschuhe der österreichischen Teamspieler Emanuel Pogatetz und Sebastian Prödl sowie von Österreichs EM-Schiedsrichter Konrad Plautz. Außerdem hat der Torwart des tschechischen Nationalteams und Chelsea London-Star Petr Cech seine Torwarthandschuhe vom "Champions-League-Finale" in Moskau zur Verfügung gestellt. Die restlichen sieben Exponate wollen die Ausstellungsmacher im Lauf der "Euro 08" sammeln: "Beim Turnier wird es Sieger und Verlierer geben. Mit der Ausstellung wollen wir das lebendig mitgestalten und so bis zum Ende der EM ein Gesamtwerk entstehen lassen, das in dieser Form einzigartig ist", erklärte Spielervermittler Josef Lenhart, der die Idee zur Aktion hatte.

"Uns war wichtig, Spieler zu finden, die mit ihrem Herzen dabei sind", so Lenhart. Jeder der ausgewählten EM-Stars hat deshalb auch einen besonderen Bezug zum Glauben.

Die Exponate der Ausstellung sind jeweils mit einem Text aus dem Buch "50 Engel für das Jahr" von P. Anselm Grün versehen: Eine Verbindung zur spektakulären Engel- und Lichtinstallation im Stephansdom, die ab 30. Mai die Kirchenbesucher begeistern wird (bis Ende Juni täglich außer sonntags von 20 bis 22 Uhr).

Ob nun Fußball wirklich Religion sei, darüber gebe es verschiedene Ansichten, meinte Dompfarrer Toni Faber bei der Präsentation der Ausstellung im Curhaus: "Jeder, der bewusst religiös ist, wird aber am Phänomen der Europameisterschaft nicht mit verschlossenem Herzen vorbeigehen können". (ende)
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