Das MuseumsQuartier Wien warnt vor dem Kulturschock

Start der neuen MQ Kampagne vom Wiener Büro X Ende Mai

Wien (OTS) - Mit der Imagekampagne 2008 inszenieren
MuseumsQuartier und Büro X Wien das Thema "Vielfalt" als einen der Markenkerne des MQ.

Das MuseumsQuartier nimmt in der kulturellen Landschaft mit seinem breit gefächerten Angebot an über 60 Institutionen und jährlich über 1000 Veranstaltungen und Ausstellungen mit den unterschiedlichsten kulturellen Ausrichtungen eine Sonderstellung ein. Jährlich treffen ca. 3,4 Mio. BesucherInnen auf 60.000 m2 Kunst, Architektur, Theater, Tanz, Kinderkultur, Film, Mode, Digitale Kultur, Musik, Design, Restaurants und Cafés. Bei dieser enormen Bandbreite kann es schon passieren, dass der eine oder andere Besucher versehentlich "im falschen Film sitzt" und einen akuten Kulturschock erleidet.

"Mit der Kampagne greifen wir auf humorvolle Art und Weise die möglichen Reaktionen von Besucherinnen und Besuchern auf die vielseitigen Angebote der Kunst- und Kulturinstitutionen im MQ auf", erklärt Dr. Wolfgang Waldner, Direktor MuseumsQuartier Wien, die neue Kampagne. "Die neue Kampagne ist dabei nicht nur eine logische Fortsetzung unserer bisherigen, vielfach preisgekrönten Kampagnen, sondern auch unserer fruchtbaren Partnerschaft mit Büro X."

Die MQ-Kampagne 2008 vom Wiener Büro X

"Falls die klassische Moderne doch nichts für sie sein sollte: es gibt ja noch Zeitgenössische Kunst, Architektur, Tanz, Theater, Film, Kinderkultur, Mode, Digitale Kultur, Musik, Design, Restaurants und Cafés." Mit dieser Aussage auf dem Plakat "Kulturschock #1" wird der USP des MQ thematisiert und gleichzeitig die möglichen Ursachen eines Kulturschocks. Denn so unterschiedlich wie die Erwartungen der Besucher sind, sind auch die verschieden Arten des möglichen Kulturschocks. Vom Kunstschock, über den Architekturschock bis hin zum digitalen Kulturschock wird das vielseitige Angebot des MQ in der Kampagne prägnant visualisiert.

"Diese durchaus ironische Inszenierung kann sich nur das MuseumsQuartier mit seiner enormen Größe und Diversifikation, durch das "Überangebot" an Alternativen leisten", so Andreas Miedaner, Geschäftsführer von Büro X.

Die fünf unterschiedlichen Sujets der Kampagne werden ab Ende Mai auf Citylights, Postern und Transparenten sowie Anzeigen erscheinen. Begleitet wird die Kampagne auch durch im MQ Point erhältliche Merchandising Artikel wie die Kulturchoc Schokolade handgeschöpft von Zotter (zur Beruhigung nach einem erlittenen Kulturschock), die Kulturschock Pillen (zur direkten Einnahme bei akuten Schockzuständen), die Kulturschock Tabs (komprimierte Feuchttücher zur Erfrischung), die Kulturschock T-Shirts und Buttons, sowie die Kulturschock Brille, die bei ersten Anzeichen von Schockzuständen -Hitzewallungen, Übelkeit, Schwindel, etc. - aufzusetzen ist, um eine vertraute Umgebung geistig zu visualiseren.

Wikipedia beschreibt übrigens den "Kulturschock" so: Der Begriff Kulturschock bezeichnet die Schwierigkeiten beim Zusammentreffen einer fremden Kultur mit der eigenen kulturellen Prägung. Der Begriff wurde erstmals vom US-amerikanischen Anthropologen Kalvero Oberg eingeführt. Oberg bezeichnet mit Kulturschock (cultural shock) etwa den schockartigen Sturz aus der Euphorie in das Gefühl, fehl am Platze zu sein. Schock ist dabei nur eine Sammelbezeichnung für eine ganze Reihe psychischer Reaktionen.

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