OEKONSULT-Umfrage: Landbevölkerung bevorzugt Voll-Apotheke im Dorf, ärztliche Hausapotheke bestenfalls zweitbeste (Not)lösung.

Bereits die ersten Kundenzufriedenheitsstudien in Oberösterreich und dem Burgenland belegen die Konsumentenpräferenz bei der Medikamentenversorgung.

Wien (OTS) - "Die Diskussion um den vermeintlichen Vorzug der KonsumentInnen für die so genannten ärztlichen Hausapotheken gegenüber örtlichen vollwertigen Apotheken sollte nach unseren Kundenzufriedenheitsstudien beendet sein", resümiert OEKONSULT-Chef Joshi Schillhab ein markantes Ergebnis von persönlichen Anonyminterviews vor Ort im ländlichen Raum. Sein Institut unterzieht derzeit Apotheken in ganz Österreich einem Qualitätscheck durch Kundenbefragungen.

Wenn KonsumentInnen die völlig freie Wahl haben, ihre Medikamente gleich direkt beim verschreibenden Arzt in dessen Praxis zu beziehen, oder doch bei einer Apotheke im selben oder nahe gelegenen Ort, dann geben sie der Apotheke den Vorzug. Zumeist aus mehreren Gründen, wie der Möglichkeit, eine zweite fachliche Meinung zu ihrer Verschreibung zu erhalten, einer Beratung ohne Zeitdruck, wegen der viel längeren Öffnungszeiten der Apotheke uvm.
Vollversorgung durch öffentliche Apotheken liegen also deutlich vor Hausapotheken.

Unter den untersuchten Apotheken befanden sich neu gegründete öffentliche Apotheken am Land, wo die Bevölkerung noch bis vor etwa einem Jahr die Arzneimittel durch hausapothekenführende Ärzte erhielt. Dadurch konnten die Befragten einen sehr unmittelbaren Vergleich der Vor- und Nachteile der beiden Lösungen anstellen. So geben jeweils fast ausnahmslos alle Befragten in beiden Bundesländern an, die Beratung in Gesundheitsfragen hätte sich für sie wesentlich verbessert, seit ihnen die vollwertige Apotheke samt fachkundigem Personal im Heimatort zur Verfügung stünde.

Eindeutig äußerten sich die Befragten, dass es aus ihrer persönlichen Sicht von Vorteil ist, wenn der "verschreibende Arzt und für die Medikamentenausgabe zuständige(r) Apotheker(in) zwei von einander unabhängige objektive Instanzen" sind. Die Zustimmungswerte für die angeführte Variante schwanken von über 65% bis zu bisher erhobenen 85%.

"Unsere Qualitätschecks durch Mystery Shopping und Kunden-/Nichtkunden Befragungen liefern auf lokaler Versorgungsebene wie auch übergeordneter gesundheitspolitischer Grundsatzdiskussion Zahlen, Daten und Fakten, die für alle einschlägigen Entscheidungsträger von Interesse sind. Ich bin überzeugt, dass solche objektiven Daten gute Argumente für patientenfreundliche Lösung bei der Medikamentenversorgung bereit stellen", zeigt sich OEKONSULT-Chef Joshi Schillhab von seiner Qualitätsoffensive bei Apotheken überzeugt.

*** verschreibende Person (Arzt /Ärztin) und Aushändigung der Medikamente gehören in verschiedene Zuständigkeiten, sagen zumindest 65++ % *** fast jeweils die gesamte Stichprobe bis zu 100% (an verschiedenen Untersuchungsorten) meint, die Vorteile der öffentlichen Apotheke liegen in der deutlich besseren Beratung, Medikamenten- und Warenvielfalt, günstigeren Öffnungszeiten oder weiteren Services

Umfrage-Ergebnisse aktueller Kundenzufriedenheitsstudien im Apothekenumfeld mit Zahlen und Grafiken abrufbar unter
http://www.oekonsult.eu/APO_KUNDENZUFRIEDENHEIT_OTS.pdf

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