VP-Hammerer ad Hotelprojekt am Flak-Turm: "SPÖ fällt Mariahilf in den Rücken"

Wien (OTS) - "Die Katze ist aus dem Sack! Entgegen den
langjährigen Beteuerungen der SPÖ wird offenbar doch ein Hotelprojekt samt Restaurant und Bar auf dem Flak-Turm im Esterhazypark verwirklicht. Die Interessen der Anrainer/innen, die schon jetzt unter vielfachen Beeinträchtigungen leiden, werden nicht einmal ignoriert", übt der Obmann der ÖVP Mariahilf Gerhard Hammerer heftige Kritik.

In der aktuellen Ausgabe der SPÖ-nahen Zeitung Wiener Bezirksblatt Mariahilf wird bereits die "Hotel-Superlative für den Flakturm" beworben. Initiator Bernd Schlacher, Chef des Szene-Lokals Motto, ließ bei Coop Himmelb(l)au einen Entwurf erstellen und wartet nun auch mit Gutachten hinsichtlich der Lichtverhältnisse und der notwendigen Parkplätze auf. Positives Resümee des Wiener Bezirksblatts: "Das Prestigeprojekt, das auch Bar und Restaurant vorsieht, wäre nicht nur Szene Treff der Wiener, das Grätzel würde auch im Licht der internationalen Presse und Besucher stehen."

Gerhard Hammerer: "Dass sich alle Fraktionen im Bezirk gegen ein Monster-Hotelprojekt ausgesprochen haben, und auch der Verwaltungsgerichtshof ablehnend reagierte scheint Schlacher wenig zu stören. Als die ersten Pläne im Herbst 2007 präsentiert wurden, kam von der SP-Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann ein klares Nein, auch mit der Stadtregierung hätte damals niemand gesprochen, so die SPÖ."

Für den Mariahilfer ÖVP Obmann gibt es jetzt nur zwei Erklärungsmöglichkeiten: "Entweder hat Kaufmann ihre Meinung geändert und befürwortet jetzt das Hotelprojekt, oder - und das ist wohl die wahrscheinlichere Variante - die SPÖ Wien hat grünes Licht gegeben und overruled mit ihrer absoluten Mehrheit nun den Bezirk und die Anrainer/innen des Esterhazyparks. BV Renate Kaufmann hat in beiden Fällen großen Erklärungsbedarf, wir werden daher bei der kommenden Bezirksvertretungssitzung eine detaillierte Anfrage stellen."

Hammerer abschließend: "Uns war schon im Herbst 2007 klar, dass Bernd Schlacher und seine Investorengruppe nicht ins Blaue hinein planen, sondern dass es Vorgespräche mit den Entscheidungsträgern in dieser Stadt gegeben haben muss. Ich fordere die SPÖ auf, endlich die Fakten auf den Tisch zu legen, damit die Bürger/innen in Mariahilf wissen woran sie sind."

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