Beamer im Test: Gut im Bild

"Konsument": HD ready oft ausreichend und billiger. Teure Ersatzlampen.

Wien (OTS) - Fixpunkt begeisterter Fußball-Fans im Juni: die Fernseh-Übertragungen der EM-Spiele. Wenn es dabei ein wenig größer und exklusiver sein soll, überlegt so mancher schon mal die Anschaffung eines Beamers. Dass diese nicht immer auch extrem teuer sein müssen, zeigt "Konsument" in seiner Juni-Ausgabe. Getestet wurden zwölf Beamer in der Preisklasse von 800 bis 2.700 Euro. Das Ergebnis: achtmal "gut" und viermal "durchschnittlich". Gute Beamer sind bereits ab rund 900 Euro erhältlich.

Erfreulich: Die Bildqualität fällt bei allen Beamern "gut" aus -und damit besser als beim Test von Flachbildschirmen ("Konsument" 05/2008). Hier brachten es nur zwei von 40 TV-Geräten auf eine "gute" Bildqualität. Allerdings: Bei Beamern ist erstklassige Bildqualität nur in abgedunkelten bis dunklen Räumen möglich. Getestet wurden zudem Handhabung, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften. Besonders beim Stromverbrauch gibt es bei einigen Geräten aber noch Verbesserungsbedarf.

Zwar sind die getesteten Beamer mit einem Durchschnittspreis von 1.570 Euro nicht gerade Mitnahmeartikel, dennoch ist die oft zu hörende Einschätzung, Beamer seien extrem teuer, nicht zutreffend. Gute Geräte sind bereits unter 900 Euro erhältlich. "Beim Kauf eines Beamers ist jedoch zu beachten, dass zusätzliche Kosten für Leinwand und Ersatzlampen anfallen", gibt "Konsument"-Technikexperte Paul Srna zu bedenken. "Der Kauf einer Ersatzlampe, der alle ein bis zwei Jahre nötig wird, kann mehrere Hundert Euro betragen - deshalb vor dem Kauf nach dem Preis erkundigen."

Alle Geräte im Test sind HD ready, die fünf teuersten bieten zudem Full HD 1080. Hochauflösende Beamer haben aber nicht automatisch in allen Wiedergabesituationen (TV-Signal, DVD, Computer) eine bessere Bildqualität und beim "normalen" PAL-Fernsehbild tun sich ohnehin die meisten Geräte etwas schwerer. Bei der Kaufentscheidung schlägt sich also die Frage, ob hochauflösend oder nicht, vor allem in der Geldbörse nieder. So kostet beispielsweise der mit Full HD 1080 ausgestattete Testsieger ("Panasonic PT-AE2000E") mehr als doppelt so viel wie der zweitplatzierte Beamer ohne Full HD ("Panasonic PT-AX200E").

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Kauf eines Beamers: Anzahl und Art der Schnittstellen. Nicht alle Geräte verfügen noch über einen SCART-Anschluss, andererseits erst wenige über eine USB-Schnittstelle, die zum Beispiel die PC-lose Wiedergabe von Digitalfotos ermöglicht. "Künftig werden Filme zudem mit HDCP-Kopierschutz versehen. Also darauf achten, dass der Beamer auch diese Funktion unterstützt", informiert Srna.

Detaillierte Informationen gibt es im Juni-"Konsument" und online auf www.konsument.at.

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Testmagazin "Konsument"
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Öffentlichkeitsarbeit
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