Wehsely eröffnete Station für Chirurgie im Wilhelminenspital

Neues Konzept ermöglicht Steigerung der Operationen um rund 30 Prozent

Wien (OTS) - Heute, Donnerstag, eröffnete die Wiener Gesundheits-und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely die Wochenstation der 2. Chirurgischen Abteilung des Wilhelminenspitals. Trotz aufwendiger Umbauarbeiten konnte diese Station bereits nach sieben Monaten in Betrieb genommen werden. Sie besteht aus sechs Krankenzimmern mit insgesamt 13 Betten. Auf der Wochenstation werden vorwiegend PatientInnen mit planbaren operativen Eingriffen versorgt, die spätestens vier Tage nach dem Eingriff das Spital bereits wieder verlassen können. Typische Eingriffe sind etwa laparoskopische Gallenblasenentfernungen oder Operationen an der Schilddrüse und im Bauchraum. Obwohl die Station nach dem Umbau nun über drei Betten weniger verfügt, können rund 30 Prozent mehr PatientInnen behandelt beziehungsweise operative Eingriffe durchgeführt werden als zuvor. Bei den Renovierungsarbeiten wurde auf hohen PatientInnenkomfort, modernes Wohlfühlambiente und Behandlungsqualität großen Wert gelegt. Die Kosten des Umbaus beliefen sich auf rund 650.000 Euro. "Die Spitäler des Wiener Krankenanstaltenverbundes vereinen Menschlichkeit mit spitzenmedizinischen Leistungen für alle WienerInnen, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Geschlecht. Jede Renovierung muss diesen Vorgaben gerecht werden", betonte Wehsely bei der Eröffnung.****

PatientInnen der Wochenstation werden während der Wochentage versorgt, an den Wochenenden bleibt die Station geschlossen. Für eine allgemeinchirurgische Abteilung stellt dieses Konzept im Rahmen des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) ein Novum dar. "Die zunehmende Zahl an tageschirurgisch zu behandelnden PatientInnen und die Weiterentwicklung der postoperativen Rehabilitation - Stichwort 'Fast Track' - machen den Betrieb einer derartigen Station besonders sinnvoll", betonte KAV-Spitälerdirektorin Dr.in Susanne Herbek.

"Fast Track" ist ein therapeutisches Behandlungskonzept. "Fast Track" stellt sicher, dass der Spitalsaufenthalt für die PatientInnen so kurz wie möglich gehalten wird. So wird etwa auf rasche postoperative Mobilisation noch am Operationstag geachtet. Eine effiziente Planung der Auslastung für die gesamte Chirurgische Abteilung ist somit leichter möglich. "Mit diesem Konzept des 'schmerzfreien Krankenhauses' kommen wir sowohl den Anforderungen einer Top-PatientInnenversorgung als auch eines modernen Spitalsbetriebs nach", so Herbek abschließend. (Schluss) cl/me

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