Kranzl: Österreich als erstes EU-Land mit nationalem Sicherheitsforschungsprogramm - KIRAS

Wien (SK) - "Das subjektive Sicherheitsempfinden hat sich in den letzten Jahren aufgrund von neuen Parametern wie Terror, vermehrtem Auftreten von Naturkatastrophen und Missbrauch im Bereich der Datenübertragung wesentlich verändert," betonte Staatssekretärin Christa Kranzl im ihrem Eröffnungsstatement der vom Infrastrukturminister veranstalteten Enquete "Forschung schafft Sicherheit" Mittwoch Abend. Sicherheit sei das zukünftige Thema für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. "Österreich nimmt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein. Wir sind das erste Mitgliedsland der Europäischen Union, das mit "KIRAS" ein eigenes, nationales Sicherheitsforschungsprogramm entwickelt hat", zeigte sich die Staatssekretärin erfreut. ****

Das österreichische Sicherheitsforschungsprogramm "KIRAS" sei mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, in Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung Antworten und Lösungen für die Sicherheit zu finden. Gerade der Bereich Forschung mit Innovationen und der Entwicklung neuer Technologien könne zahlreiche Lösungsansätze für die Sicherheit von Morgen bieten. Sicherheitsforschung zu betreiben, sei, so die Staatssekretärin "kein neuer Gedanke". Bereits seit 1999 beschäftige sich die EU mit dieser Thematik, und die europäische Kommission habe sich nun bei der Entwicklung eines europäischen Sicherheitsforschungsprogramms stark an "KIRAS" orientiert. "Das ist natürlich eine große Ehre und Auszeichnung", zeigte sich Kranzl erfreut.

"Die Integration aller Bereiche, von Wirtschaftspolitik über Gesellschafts- und besonders Sozialpolitik, ist ein ganz wesentliches Element des nationalen Sicherheitsforschungsprogramms", so Kranzl und hob weiters hervor, dass alles, was an neuen Technologien in diesem sehr sensiblen Bereich entwickelt werde auch die Akzeptanz der Bevölkerung finden müsse und kein Unsicherheitsgedanke bleiben dürfe.

Bereits die erste Projektausschreibung von "KIRAS" habe ein sehr großes Interesse der österreichischen Unternehmen und Forschungsinstitutionen gezeigt. Besonders erfreut zeigte sich Kranzl über die rege Teilnahme von Klein- und Mittelbetrieben an der Projektausschreibung und der Schaffung und Absicherung von mehreren hundert Arbeitsplätzen durch die Projekte.

Inzwischen ist auch die zweite Projektausschreibung von "KIRAS" beendet und es seien wieder 30 sehr interessante Projekte eingereicht worden die durch ein Expertenteam geprüft werden. (Schluss) sv

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