Hofer: Rotweißrote Zukunft der AUA sichern!

FPÖ fordert rasche Suche nach strategischem Partner; Beteiligung des Flughafen Wien wünschenswert

Wien (OTS) - "Der auf ihr lastende finanzielle Druck macht eine strategische Partnerschaft für die AUA unumgänglich", betont der freiheitliche Luftfahrtsprecher NAbg Ing. Norbert Hofer. "Dass darüberhinaus eine Beteiligung des Flughafen Wien an der AUA ernsthaft zu prüfen ist, wird ebenfalls in einem diesbezüglichen FPÖ-Antrag zur Sicherung der Zukunft der österreichischen Fluglinie enthalten sein."

Hofer weiter: "Wenn der Flughafen Wien Billig-Airlines niedrigere Start-, Abstell- und Landegebühren verrechnet und ihnen das kostenlose Abstellen der Flugzeuge während der Nachtstunden ermöglicht, so ist klar, dass die AUA dadurch Probleme bekommt. Immerhin schlagen Start- und Landegebühren bei einer 50 Tonnen schweren Maschine mit 4.000,-- bis 5.000,-- Euro zu Buche. Hinzu kommen knapp 200,-- Euro an An- und Abfluggebühren, die über die Austrocontrol verrechnet werden. Nachdem die Billig-Fluglinien auch für ihre Transferpassagiere am Flughafen Wien-Schwechat gefördert werden, lassen diese vor allem in Schwechat umsteigen. So kommt es, dass bereits 35 Prozent der Passagiere Transferpassagiere sind. Das schadet nicht nur dem Flughafen Preßburg, sondern natürlich auch der AUA.

Dem sei durch die von einer Beteiligung des Flughafens an der AUA ausgehenden Synergieeffekten beizukommen, erklärt Hofer. Start-, Lande- und Abstellgebühren flössen so in die eigene Muttergesellschaft. "Die FPÖ verlangt deshalb, dass rasch ein geeigneter strategischer Partner für die Austrian Airlines gefunden wird und die ÖIAG umgehend Verhandlungen mit dem Flughafen Wien über eine Beteiligung an der AUA aufnimmt."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0013