"Neue Kärntner Tageszeitung" - KOMMENTAR VON CLAUDIA GRABNER: Milliardenspiel aus nichts plus nichts

Klagenfurt (OTS) - Sich finanziell unverstanden, ausgenommen, gelinkt, um jegliche Gerechtigkeit geprellt zu fühlen, ist das eine. Sich als denkunfähiges, verstandesloses Naivitäts-Phänomen begegnet zu wissen, das andere. Dazwischen klafft ein Universum aus sich zusammenbrauendem Zorn: Auch wenn man sich ein gewisses Verständnis dafür abringen könnte, dass der Staat seine Freud am freudvollen Mitkassieren aus dem Ölpreisschock untergräbt - wird das Unverständnis da zum Frust, wo man den Verdienst zur Nullsumme verkehrt.

Es sei denn, man reduziert ein Plus von 13 Prozent aus der Mineralölsteuer zur Nichtigkeit und erklärt den umsatzsteuerlichen 2,5-Prozent-Anstieg zur Nicht-Mehreinnahme. Summiert ergibt nichts plus nichts 5,7 Milliarden. That´s it, was dem Staat an Treibstoff-Steuern bleibt, weil Österreich Auto fährt. Und Auto fahren wird Österreich lange noch - weil dem Staat nicht der Sinn nach Änderung steht. Womit auch die Frage des öffentlichen Verkehrs geklärt sein sollte, der nur in Wien funktioniert, weil Wien ansonsten stehen würde.

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