Präsidentin Prammer trifft kirgisischen Amtskollegen Bekenntnis zu kultureller und wissenschaftlicher Kooperation

Wien (PK) - Nationalratspräsidentin Barbara Prammer traf heute Mittag mit dem Präsidenten des Parlaments der Kirgisischen Republik, Adachan Madumarov, zu einem Gedankenaustausch zusammen. Beide Seiten drückten dabei den Wunsch nach engerer Kooperation der beiden Parlamente aus.

Prammer zeigte sich erfreut darüber, dass nach längerer Pause nun die Kontakte zwischen den beiden Parlamenten wieder intensiviert würden. Die internationale Arbeit der Parlamentarier sei eine wichtige Angelegenheit und sollte in den Mittelpunkt der Aktivitäten rücken, meinte die Präsidentin. Madumarov, der ehedem stellvertretender Regierungschef seines Landes gewesen war, berichtete über die politische Entwicklung seines Landes und verwies dabei darauf, dass nach den bislang letzten Wahlen im Vorjahr drei Parteien im Parlament vertreten seien: die Volkspartei mit 71 Sitzen, die Sozialdemokraten mit elf und die Kommunisten mit acht Mandaten. Kirgistan befinde sich in einer Phase nachhaltiger politischer Reform und sei an Expertenrat stets interessiert, betonte Madumarov, der sich sodann als fundierter Kenner und als Bewunderer österreichischer Kultur erwies, wobei er seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, kirgisischen Künstlern könnte ein Besuch in Österreich ermöglicht werden. Parlamentarier, so meinte Madumarov, sollten eine Brücke zwischen den beiden Ländern sein.

Prammer zeigte sich zufrieden mit dem Umstand, dass im kirgisischen Parlament 30 Prozent der Abgeordneten weiblich seien und meinte, der Anteil von Frauen in der Politik und an leitenden Positionen in der Wirtschaft müsse global weiter erhöht werden. Prammer wies darauf hin, dass es viele Anknüpfungspunkte gebe, wo Abgeordnete zusammenarbeiten könnten, wobei sie gerne bereit sei, einzelne Projekte zu unterstützen. Insbesondere trat sie dafür ein, die kulturelle und wissenschaftliche Kooperation weiter zu vertiefen. Madumarov betonte den Vorbildcharakter des österreichischen politischen Systems und ging auf die Gemeinsamkeiten der beiden Staaten - von der Geographie der Länder bis zu ihrer Rolle als Umweltmusterländer - ein. Abschließend lud Madumarov die Präsidentin zu einem Besuch nach Kirgisien ein.

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