FP-Gudenus: Forderung Schmieds grenzt an bildungspolitischem Wahnsinn!

Wieviel österreichisches Steuergeld bekommen Migranten denn noch nachgeworfen?

Wien, 23-05-2008 (fpd) - Die jüngste Forderung von Unterrichtsministerin Schmied, wonach Migrantenkinder künftig Unterricht in ihrer eigenen
Muttersprache bekommen sollen, sei entschieden abzulehnen, so heute der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Obwohl Integration eine Bringschuld seitens der Zuwanderer ist, werde verfolge die SPÖ sowohl in Wien aber auch im bund eine völlig irrwitzige Linie. Unser freiheitliches Konzept - "Erst Deutsch - dann Schule" - ermöglicht den Zuwandererkindern einen erfolgreichen Unterrichtsfortgang und bessere Chancen für die Zukunft. Schon dieses Entgegenkommen unsererseits wird mit Hilfe von Steuerzahlern finanziert.

Die Argumentation der Unterrichtsministerin sei obendrein ein offensichtlicher Widerspruch in sich selbst. Einerseits soll durch das "1+1 Förderkonzept" sichergestellt werden, daß Migrantenkinder vor Schuleintritt die deutsche Sprache beherrschen, andererseits fordert die Unterrichtsministerin nun diesen Unterricht in der Muttersprache der Ausländerkinder. Das wäre doch gar nicht mehr notwendig, wenn man die 15a Vereinbarung lücklenlos einhält. Sollen nun die Kinder vor oder nach Schuleintritt Deutsch beherrschen?, stellt Gudenus die Frage in den Raum.

Angesichts dieser Argumentation sei zu bezweifeln, daß die groß angekündigte Sprachförderung vor Schuleintritt, überhaupt ernst gemeint ist. Es hätte mich auch sehr gewundert wenn die Frau Unterrichtsministerin über ihren Schatten springt und tatsächlich unsere FP-Forderung "Erst Deutsch- dann Schule" umsetzt.

Bürgermeister Häupl kann nun zeigen, ob ihm die Wiener noch am Herzen liegen. Er soll ganz klar Stellung gegen diese Forderung beziehen. Jedenfalls sei es ein bildungspolitischer Wahnsinn, dauernd unsere Steuergelder in den Rachen der Migranten zu schütten, während unsere österreichischen Kinder auf der Strecke bleiben und ihre Zukunftschancen zunichte gemacht werden. Danke SPÖ!, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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