Sportstaatssekretär Lopatka: Wir freuen uns auf den österreichisch-kroatischen EM-Auftakt

Sportstaatssekretär und Sportstaatssekretärin Kovacevic besuchen kroatisches EURO-Quartier - "Bad Tatzmannsdorf hat das beste Teamcamp der EURO 2008"

Bad Tatzmannsdorf (OTS) - 15 Tage vor Beginn des österreichischen Sport-Jahrhundertevents UEFA EURO 2008 besuchten Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka und die kroatische Sportstaatssekretärin Zrinka Kovacevic das EURO-Quartier der kroatischen Fußball-Nationalmannschaft in Bad Tatzmannsdorf. "Die EURO 2008 ist weit mehr als ein Fußballereignis, es ist ein Glücksfall für Österreich. Wir sind organisatorisch bestens vorbereitet und die Sicherheit ist das Wichtigste für ein friedliches Fußballfest", so Lopatka, der Kovacevic für die 31 kroatischen Polizisten, die während der EURO in Österreich im Einsatz sein werden, und die großartige Zusammenarbeit im Vorfeld der EURO dankte. "Wir freuen uns darauf, dass unsere beiden Länder mit dem Auftaktspiel am 8. Juni den Ankick zur EURO 2008 in Österreich geben. Wer die fußballbegeisterten Kroaten kennt, weiß, dass wir mit einer euphorischen Stimmung rechnen können", betonte Lopatka beim Pressegespräch mit Sportstaatssekretärin Kovacevic sowie dem burgenländischen Landeshauptmann-Stv. Mag. Franz Steindl und Tourismuslandesrätin Mag. Michaela Resetar.

"Die EURO 2008 ist ein touristischer und wirtschaftlicher Glücksfall für Österreich", betonte der Sportstaatssekretär. Laut einer aktuellen Studie von "SportsEconAustria" über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Jahrhundertevents wird mit einer Wertschöpfung von über 640 Millionen Euro für die österreichische Wirtschaft gerechnet. Über ein Jahr verteilt werden zusätzlich rund 12.000 Arbeitsplätze geschaffen. Speziell die burgenländisch-steirische Thermenregion mit der österreichischen Nationalmannschaft in Stegersbach, dem kroatischen Team in Bad Tatzmannsdorf und dem polnischen in Bad Waltersdorf werde "als Zentrum der EURO" besonders profitieren, so Lopatka. Mehr als 100.000 Kroaten werden während der EURO zu Gast in Österreich sein. Vor allem in Klagenfurt und Wien werden die Gäste im Stadion und in den Public Viewing Areas erwartet. "Die Vorfreude der Burgenländer auf die Spieler rund um Kapitän Niko Kovac ist groß, schließlich leben im Burgenland mehr als 20.000 Burgenland-Kroaten", sagte Lopatka. Sportstaatssekretärin Kovacevic versichte: "Kroatien ist bereits im EURO-Fieber."

Aus sportlicher Sicht werde die kroatische Nationalmannschaft in Bad Tatzmannsdorf "ideale Bedingungen für die EURO-Vorbereitung" vorfinden, waren sich die beiden Sportstaatssekretäre einig. Für Kovacevic ist das Burgenland "das beste Camp, das ein Nationalteam je vorgefunden hat. Und Kroatien war immerhin schon Dritter bei einer Weltmeisterschaft". Rund eine halbe Million Euro wurden in die Trainingsanlagen der kroatischen Nationalmannschaft investiert. Neben Österreichs gelenksschonendstem Kunstrasenplatz verfügt die Fußballarena auch über einen Naturrasenplatz in FIFA-Ausmaßen, eine Pressing-Box für Spiele auf engem Raum sowie einem eigenen Torhüter-Court. Laut dem Schweizer Magazin "20Minutes" wurde das "Team Base Camp Croatia" zum Besten aller Teamquartiere der EURO gewählt. "Das ist eine besondere Auszeichnung für Bad Tatzmannsdorf", sagte Lopatka, der die nachhaltigen Effekte durch die EURO-Investition hervor hob: "Die beiden Fußballplätze in Tatzmannsdorf sind eine Investition in die Zukunft. Es werden in Zukunft viele Fußball-Mannschaften zum Training hierher kommen."

Sportstaatssekretärin Kovacevic dankte Österreich für die Investitionen in Bad Tatzmannsdorf. Tourismuslandesrätin Michaela Resetar strich die Unterstützung durch den Sportstaatssekretär hervor: "Lopatka hat sich innerhalb der Bundesregierung für die Bereitstellung der Mittel stark gemacht, so konnten insgesamt 495.000 Euro für die Teamcamps investiert werden, 200.000 Euro kamen von Wirtschaftminister Martin Bartenstein." Für Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl ist die Fußball-EURO neben dem bereits errechneten positiven Wirtschaftfaktor vor allem ein Beitrag zur Völkerverständigung und das Sportereignis schlechthin. "Der 8. Juni wird ein sehr spannender Tag. Im Burgenland werden sie niemanden auf der Strasse finden, weil alle das Match schauen. Wir wissen zwar nicht wie es ausgeht, aber wir wissen schon jetzt wer der Gewinner ist: das Burgenland!" Denn die positiven Effekte der EURO seien nicht nur auf drei Wochen beschränkt, sondern stärken das Tourismus- und Wirtschaftsland Burgenland nachhaltig, so Steindl. Zum Schluss blieb noch der Wunsch von Bürgermeister Ernst Karner: "Ich hoffe, dass Kroatien möglichst lange im Bewerb bleibt, das wäre gut für Bad Tatzmannsdorf. Wir übertragen das Finale in jeden Fall auf dem Hauptplatz."

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