Spritpreise: AK Kärnten fordert Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses

AK (OTS) - Eine rasche Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses des Landes für die Kärntner Pendler fordert die Arbeiterkammer angesichts der Rekordpreise für Treibstoff. "Die Förderung muss um mindestens 15 Prozent erhöht werden", verlangt AK-Präsident Günther Goach. Wer täglich 80 Kilometer mit dem Auto zur Arbeit fährt, muss heuer 544 Euro mehr fürs Tanken zahlen als im Vorjahr.

"Das sind Mehrkosten, die sich viele Arbeitnehmer auf Dauer einfach nicht mehr leisten können", verweist Goach auf die steigende Zahl von Anfragen an die AK, wo man noch billig tanken könne. Fast jeder zweite Kärntner muss zum Arbeitsplatz pendeln, die Hälfte davon mit dem eigenen PKW.

Von den über 33.000 Pendlern, die im Vorjahr um einen Fahrtkostenzuschuss des Landes bei der AK angesucht haben, hat die Hälfte der Antragsteller weniger als 966 Euro netto im Monat verdient. "Für Bezieher niedriger Einkommen ist die Fahrt zum Arbeitsplatz eine kaum noch tragbare finanzielle Belastung", betont Goach und verlangt vom Land eine rasche Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses aus Mitteln der Arbeitnehmerförderung. Die Höhe des Zuschusses ist gestaffelt und richtet sich nach der Höhe des Einkommens und der Anzahl der Kilometer.

Im Vergleich zum Mai des vergangenen Jahres stiegen die Preise bei Diesel um 41 Prozent, bei Eurosuper um 19 Prozent! Für einen Pendler, der täglich 80 Kilometer zur Arbeit unterwegs ist und dabei durchschnittlich sieben Liter pro 100 Kilometer Sprit verbraucht, ergibt das eine Mehrbelastung bei Diesel pro Jahr von 544 Euro. Bei Eurosuper müssen Pendler 289 Euro mehr bezahlen also noch im Vorjahr.

Damit die Fahrt zur Arbeit leistbar bleibt, fordert die AK außerdem eine Erhöhung der Pendlerpauschale und deren Umwandlung in einen Steuerabsetzbetrag sowie eine Anhebung des Kilometergeldes auf mindestens 45 Cent.

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