ÖVP Wien fordert "Family Card"

Unterstützungsmaßnahme für überforderte Eltern

Wien (OTS) - Am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz der ÖVP Wien forderten GR Monika Riha und Sebastian Kurz, Obmann der Jungen ÖVP, eine "Family Card". Auslöser für die geforderte Maßnahme seien die zahlreichen Gewalttaten und Misshandlungsfälle der letzten zwei Jahren gegenüber Kindern.

Die "Family Card" soll eine Weiterentwicklung des Mutter-Kind Passes sein und beim "Eltern-Sein" unterstützen, erklärte Riha. Im Rahmen der Karte sollten zahlreiche Kurse, etwa an Volkshochschulen, zu den Themen Entwicklungspsychologie oder Gesundheitsfragen angeboten werden. Als finanziellen Anreiz sollten Eltern, die drei Kurse innerhalb von zwei Jahren absolvieren, 100 Euro "Familienbonus" erhalten. Auch Angebote zum Thema Konflikt- und Stressmanagement und Beratungsgespräche könnten die Kursprogramme umfassen. Diese Leistungen müssten bis zum 10. Lebensjahres des Kindes angeboten werden. Für die Wiener ÖVP wäre es auch denkbar bei "dringendem Bedarf" solche Schulungen verpflichtend vorzuschreiben. Die Gesamtkosten veranschlagt Riha auf vier Millionen Euro pro Jahrgang. Abschließend forderte die ÖVP eine Reformkommission ein, die bestehende Strukturen im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes und der Jugendwohlfahrt auf Reformbedarf überprüft.

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