Findeis: Grenzüberschreitende Kooperation bei Notarztversorgung im Raum Laa/Thaya

Wichtige Weiterentwicklung für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung

St. Pölten, (SPI) - "Breits seit Jahren fordert die Bevölkerung eine Verbesserung der Notarztversorgung in der Region Laa/Thaya. Aktuell ist es noch immer Usus, dass Rettungswagen bei Einsätzen im Raum Laa oder jenseits der Grenze im Raum Nikolsburg nur bis zu Staatsgrenze fahren dürfen, wo dann die jeweils heimische Rettungsorganisation den Patienten übernimmt und in das zuständige Krankenhaus bringt. Dieses Prozedere kostet wertvolle Zeit und ist in Zeiten fallender Grenzen wohl nur mehr als ‚anachronistisch’ zu betrachten. Wenn es nun, wie aus Kreisen des Roten Kreuzes zu erfahren ist, zu einer Kooperation in Sachen Notarztversorgung zwischen den Rettungsorganisationen in Niederösterreich und dem benachbarten Tschechien kommen soll und damit ‚Grenzübergaben’ der Vergangenheit angehören sollen, so wäre dies sicher eine wertvolle und wichtige Weiterentwicklung für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung", so der Mistelbacher SPÖ-LAbg. Hermann Findeis.****

Ein Vorfall vor wenigen Wochen unterstreicht die Notwendigkeit einer Kooperation. In Laa/Thaya brach eine Person plötzlich zusammen. Die Rettung nahm den Patienten auf und brachte ihn zum Grenzübergang -denn das nächste Krankenhaus für den in Lebensgefahr schwebenden Patienten war Znaim. Der österreichische Notarztwagen durfte allerdings nicht über die Grenze, die Rettung musste auf die tschechischen KollegInnen warten, die den Patienten übernahmen und ihn dann ins Znaimer Krankenhaus brachten. "Die ehemalige Grenzregionen am gefallenen ‚Eisernen Vorhang’ profitieren in Niederösterreich und in Tschechien in vielfältiger Weise durch Kooperationen im Bereich der Wirtschaft, der Kultur und des Tourismus. Auch im Bereich des Gesundheitswesens sollten hier die ‚Grenzen fallen’ - denn wo vor allem Schnelligkeit und Effizient zählen, sind ‚althergebrachte Haltepunkte’ wirklich nicht mehr angemessen", so Findeis.
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