SPÖ Kärnten fordert höhere Steuern für Topmanager

LGF Passegger: Haider soll unverschämte Gehälter seiner Freunde offen legen

Klagenfurt (SP-KTN) - SPÖ-Landesgeschäftsführer Gerald Passegger forderte am Freitagvormittag von der Bundesregierung eine stärke Besteuerung von "unangemessen hohen Vorstandsgehältern". Hintergrund:
Die Kluft zwischen den Gagen von Topmanagern und Gehältern "einfacher" Arbeitnehmer wurde in den letzten Jahren zusehends breiter. "Die Einkommen klaffen laut aktuellen Zahlen immer weiter auseinander", so Passegger und pocht außerdem darauf, dass bei der Steuerreform mit 1. Jänner 2009 untere und mittlere Einkommen massiv entlastet werden müssten.

Des Weiteren fordert der Landesgeschäftsführer von Jörg Haider die Offenlegung der "unverschämt hohen Gehälter" seiner Freunde in den Landesgesellschaften und der Kelag sowie eine Bezügepyramide:
"Kärnten braucht ein Ende des orangen Zeitalters der Gier".

Hintergrundinformation: Nachdem die Vorstände der an der Börse Wien gelisteten Unternehmen im Jahr 2006 bereits 41-mal so viel verdient hatten wie die durchschnittliche Beschäftigten, verschob sich dieses Verhältnis im Vorjahr noch weiter nach oben: auf 48 zu eins.

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