Hofer: IT-unterstütztes Wohnen kann älteren Menschen das Leben erleichtern

FPÖ beantragt Unterstützung des Projektes "Smart Home"

Wien (OTS) - Die Stadt Linz hat vor kurzem das Projekt "Smart
Home" ins Leben gerufen. Dabei soll älteren Menschen das Leben durch den Einsatz von Informationstechnologie leichter und sicherer gemacht werden. FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer schlägt nun vor, das zukunftsweisende Wohnmodell mit Bundesmitteln zu unterstützen, damit es sodann über ganz Österreich verbreitet werden kann.

Hofer: "Das Smart Home zeichnet sich dadurch aus, dass alle technischen Komponenten - von Videotelefonie über Unterhaltungselektronik bis hin zu elektronischen Sicherheitsvorkehrungen - in einem einheitlichen System integriert sind. So kann der Bewohner des Smart Homes über einen PC mit großem Bildschirm, dessen Bedienung auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet ist, alle Funktionalitäten der modernen Wohnung steuern."

Über das System kann bei Notfällen etwa der Hausnotruf mit Gegensprechmöglichkeit, die Rettung oder der zuständige Betreuungsdienst alarmiert werden. Die Sicherheit im Haushalt wird durch einen vorbeugenden Brandschutz erhöht, bei dem nicht abgeschaltete Herdplatten am Gerät optisch und akustisch signalisiert werden. Zudem gibt es Sensoren in den Waschbecken, die ein Überlaufen bei geöffnetem Wasserhahn automatisch verhindern und am Bildschirm anzeigen. Darüber hinaus sorgt auch eine in der Wohnung integrierte Sicherheitsbeleuchtung (Evakuierungs- und Nachtbeleuchtung) für ein sicheres Wohngefühl bei den Bewohnern. Zusätzlich bietet das neue System die Gelegenheit, unkompliziert Bildtelefonate mit Angehörigen und Betreuungsdiensten durchzuführen.

"Das Smart Home verbessert die Kommunikationsebene für Menschen mit Mobilitätsproblemen enorm. Der visuelle Kontakt aus der Ferne ermöglicht außerdem Familie und Arzt, rasch auf einen optisch verschlechterten Gesundheitszustand der Bewohner aufmerksam zu werden. Diese moderne Form des Wohnens kann älteren Menschen das Leben enorm erleichtern und die Sicherheit im Alltag erhöhen. Die Bedeutung dieses Projektes wird bald über die Stadt Linz hinausgehen und bundesweit zum Tragen kommen wird. Deshalb wäre es sinnvoll, wenn der Bund das Smart Home-Projekt unterstützt und nach einer Testphase die Umsetzung derartiger Wohnmodelle im gesamten Bundesgebiet fördert", erklärt Norbert Hofer, der einen entsprechenden Antrag im Parlament bereits eingebracht hat.

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