ARBÖ weiter an konstruktiver Lösung mit Kärnten interessiert

Wien (OTS) - "Der ARBÖ-Bundesorganisation wird seit knapp zwei Jahren kein Einblick in die aktuelle Finanzgebarung des ARBÖ Kärnten gewährt. Der ARBÖ Kärnten hat bereits am 8. April 2006 durch eine einseitige Änderung der Landesstatuten seine volle Autonomie durchgesetzt - entgegen den ARBÖ-Bundesstatuten und hinter dem Rücken der Bundesorganisation. Der ARBÖ Kärnten verwehrt der Bundesorganisation jedweden Einblick in die Geschäftsgebarung und entzieht sich auch der Kontrolle durch die Bundesrechnungsprüfer", teilt ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher in Reaktion auf Medienberichte mit.

"Trotzdem ist der ARBÖ nach wie vor an einer konstruktiven Lösung interessiert, um den ARBÖ Kärnten wieder in den gemeinsamen Verbund einzubeziehen", stellt ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher klar. Voraussetzung für konstruktive Verhandlungen ist der Einblick in die Finanzgebarung und ein "Kassensturz" des ARBÖ Kärnten. "Jede andere Vorgangsweise wäre verantwortungslos."

Zu klären ist auch die Rolle des Herrn Wolfgang Schober, der im Namen des ARBÖ Kärnten agiert, obwohl dieser von der ARBÖ Bundesorganisation seit 18. September 2006 ausgeschlossen ist. "Wir müssen wissen, mit wem wir statutenkonform verhandeln können", so Stuppacher.

Zu klären ist ferner, ob Gelder des ARBÖ Kärnten - wie Medien zu entnehmen ist - zweckentfremdet in Grundstückspekulationen geflossen sind. Mit heutigem Wissen muss die wirtschaftliche Rentabilität des vom ARBÖ Kärnten geplanten neuen Fahrsicherheits-Zentrums bezweifelt werden, zumal der regionale Bedarf durch ein schon bestehendes Fahrsicherheits-Zentrum in Kärnten bereits abgedeckt ist und für das neu geplante angeblich keine aufrechte Baugenehmigung vorliegt.

Ergänzend legt die ARBÖ-Bundesorganisation Wert auf die Feststellung, dass sie die dem ARBÖ Kärnten zustehenden Mitgliedsbeitragsanteile (Personaldotation und Landesanteile) stets fristgerecht zur Verfügung gestellt hat, sowohl 2006, 2007 als auch für 2008.

Stuppacher: "Während acht andere Landesorganisationen - gemeinsam mit der Bundesorganisation - in den letzten zwei Jahren einen sehr erfolgreichen Reformkurs gefahren sind und beachtliche Effizienz- und Ergebnissteigerungen erreichen konnten, hat sich der ARBÖ Kärnten dazu entschieden, eigene Wege zu gehen." Trotzdem hat die ARBÖ-Bundesorganisation in den letzten zwei Jahren - auf wechselnden Ebenen - versucht, den ARBÖ Kärnten wieder ins Boot zu holen - bisher ohne Erfolg. "Unsere Tür steht weiter für Verhandlungen offen", fügt der ARBÖ Generalsekretär hinzu.

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