Sportstaatssekretär Lopatka: Erfolgreicher Start des Integrationspreis Sport

Mehr als 80 Projekte aus ganz Österreich eingereicht - Lopatka: "Wir alle sind Gewinner von gelungener Integration"

Wien, 20. Mai 2008 (OTS) - "Fünf außergewöhnliche Sportintegrationsprojekte wurden erstmals mit dem Integrationspreis Sport ausgezeichnet. Sport leistet viel für Integrationsarbeit. Die Sportvereine sind ein wirkungsvoller Schlüssel zur Integration, da sie wesentliche Arbeit in der alltagspolitischen Integration leisten. Die gemeinsame Aktivität beim Training wie auch in Wettkämpfen die Integration von Migrantinnen und Migranten in Österreich in mehrfacher Hinsicht stärkt und fördert", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka bei der Verleihung des "Integrationspreis Sport 2008" im Haus des Sports. Daher sei es ihm ein besonderes Anliegen gewesen, die zahlreichen Beispiele von gelungener Integration einmal "vor den Vorhang" zu holen und den Ehrenamtlichen im Rampenlicht der Öffentlichkeit Anerkennung zu zollen, betonte Lopatka. Insgesamt sei die Fülle an Ideen und Engagement überwältigend gewesen. "Wir freuen uns über den erfolgreichen Start zum Integrationspreis Sport, der in den kommenden Jahren durch Förderungen aus dem Sport-Budget weiter ausgebaut werden und an Bedeutung gewinnen soll", so Lopatka. ****

Für den "Integrationspreis Sport 2008" wurden mehr als 80 Projekte aus ganz Österreich von Schwimmen über Fußball bis hin zu Ringen eingereicht. Im Fall des Hauptpreises für den "Integrationssportplatz" im burgenländischen Neudörfl habe sich die Jury, u.a. bestehend aus Vertretern der CARITAS, der Bundes-Sportorganisation und ehemaligen Olympiasiegern, für ein Projekt entschieden, "bei dem sich die ganze Dorfbevölkerung engagiert, 'ihre' Migranten zu integrieren. Dieses positive Signal des Miteinanders von Pfarre, Gemeinde, Sportklub und Volksschule hat überzeugt", sagte der Sportstaatssekretär. Auch die vier weiteren Preisträger - das Schwimmprojekt "Ein echter Wiener geht nicht unter" (ASV Wien), das Laufsportprojekt "Muslimische Frauen beim Frauenlauf" (Verein "Junge Musliminnen Österreich"), das multisportiven Schulprojekt "Integration als Selbstverständlichkeit" (HTL Wien Favoriten) und das von Toni Polster unterstützte Fußballprojekt "FairPlay & Integration" (ATSV Lenzing OÖ) - überzeugten durch ihren Zugang, Kinder und Mädchen anzusprechen, die sonst nicht die Möglichkeit hätten, Sport zu betreiben.

"Gleichzeitig wird durch ein Miteinander von Österreichern und Migranten spielerisch die deutsche Sprache erlernt. Das ist der Schlüssel zur Integration schlechthin", so Lopatka, der noch einmal betonte, dass bei allen Projekten die Ehrenamtlichkeit im Vordergrund stehe. "Gewinner sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, weil sie in ihrer täglichen Arbeit gezeigt haben, dass Integration möglich ist." Und gelungene Integration sei für alle Beteiligten ein Gewinn. "Österreich kann nur davon profitieren, wenn wir die Talente und Kompetenzen der Menschen, die zu uns kommen, als Chance sehen und nutzen. Im Sport gelingt das bereits", so Lopatka, der den Sponsoren - Hauptpreis zu Euro 5.000,-- (Erste Bank), vier Preise zu je Euro 3.000,-- (OMV, Samsung, Coca-Cola, Industriellenvereinigung) -, den Projektpartnern Caritas und Österreichischer Integrationsfonds sowie der Wirtschaftskammer Wien, die den "Verein zur Förderung von Integration durch Sport" unterstützt, für ihr Engagement dankte. Nach seiner Initiative zum Integrationspreis Sport 2008 wolle er, Lopatka die Anstrengungen im Bereich der Integration durch Sport verstärken, "daher wird es auch einen 'Integrationspreis Sport 2009' und im Juli eine Regierungsvorlage zu einem eigenen Förderansatz 'Sport und Integration' geben".

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