Kinderbetreuung - Bures froh, dass nun auch Kärnten an Bord ist

Wien (OTS) - Frauenministerin Doris Bures begrüßt die Entscheidung des stv. Kärntner-LH Gerhard Dörfler, das gute und faire Angebot des Bundes zum Ausbau der Kinderbetreuung doch noch anzunehmen. "Das ist eine gute Entscheidung im Sinne der Kärntner Familien", so Bures. Niemand hätte verstanden, wenn Kärnten das Geld einfach liegen gelassen hätte. Kärnten bekommt damit 940.000 Euro pro Jahr an Bundesförderung, womit je nach Qualität und Öffnungszeiten jährlich zwischen 250 und 600 Plätze geschaffen werden können.

Bures hofft, dass auch die noch ausstehenden Bundesländer die Förderkriterien des Bundes ebenfalls akzeptieren, damit wir eine "gemeinsame Kraftanstrengung für die Familien vom Neusiedlersee bis zum Bodensee" schaffen.

Die Frauenministerin bekräftigt abschließend nochmals die unveränderten Förderkriterien: Jeder zusätzliche Betreuungsplatz wird gefördert, ebenso die Ausbildung von zusätzlichen Tageseltern. Ganztagesplätze würden - natürlich unabhängig von der tatsächlichen Anwesenheit der Kinder - höher gefördert, weil sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern und außerdem dem Wunsch der Frauen und Familie entsprechen. Laut einer IFES-Umfrage vom April dieses Jahres wünschen sich 76 Prozent der Kärntnerinnen einen Ausbau von Ganztagesplätzen.

Bures geht davon aus, dass im Falle einer "bundesweiten Kraftanstrengung" rund 6.000 neue Betreuungsplätze jährlich geschaffen werden können. "Wir haben jetzt die Chance, aus den jahrelangen Ankündigungen und Versprechungen endlich echte Betreuungsplätze zu machen", so die Frauenministerin abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Susanna Enk
Pressesprecherin der Bundesministerin für Frauen, Medien
und Öffentlichen Dienst
Tel.: (+43 1) 53115/2132
E-Mail: susanna.enk@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0006