BUCHER: Kostet Ablöse des Ex-Bahnchefs Huber Steuerzahler 1,1 Mio. Euro ?

Wien (OTS) - Minister Faymann gab sich in der heutigen Sitzung des Rechnungshofausschusses zur Strukturreform der ÖBB im Parlament sehr "zugeknöpft", berichtete BZÖ-Auschuss-Mitglied Abg. Josef Bucher. Auf die Frage Buchers, inwieweit die Tätigkeit des früheren ÖBB-Chefs Huber, der eine Immobiliengesellschaft gegründet hat, mit der Beratungsleistung für die ÖBB vereinbar sei, habe Faymann jegliche Antwort vermissen lassen.
ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzender Horst Pöchhacker habe im Ausschuss allerdings bestätigt, dass ein Beratervertrag bzw. Konsulentenvertrag mit Huber beabsichtigt sei, allerdings könne er zum Inhalt dieses Vertrages noch keine konkrete Auskunft geben, weil er erst mit Huber nach dessen Rückkehr von seiner Golf-Urlaubsreise über "Inhalt und Umfang" des Konsulentenvertrages reden werde. "Dass heißt also, es besteht zwar ein Konsulentenvertrag zwischen Huber und den ÖBB in Höhe von rund 300 000 Euro, aber die im Gegenzug zu erbringende Leistung Hubers ist gar nicht vereinbart worden. "Bis jetzt ist nichts bekannt, wofür Huber 300 000 Euro bekommen soll", so Bucher. "Das lässt die Vermutung zu, dass bereits bei der Ablöse Hubers nicht 800 000 Euro an Abfertigung vereinbart wurden, sondern 300 000 Euro zusätzlich, somit die Ablöse des Ex-Bahnchefs Huber dem Steuerzahler 1,1 Mio. Euro kostet. Das ist unverantwortlich, fahrlässig und skandalös und muss ein politisches "Nachspiel" haben", schloss Bucher.

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