Industrie-Präsident in NEWS: AUA soll privatisiert werden.

Veit Sorger rät AUA und ÖIAG in NEWS-Interview davon ab, Scheich Al Jaber zu klagen.

Wien (OTS) - Eine Privatisierung der Austrian Airlines bis auf die Sperrminorität fordert Österreichs Industrie in der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS. "Wir als Industrie stehen zur AUA als wichtige Infrastruktur und wollen vor allem einen Flughafen Wien, bei dem wir rasch von Punkt A zu Punkt B kommen ohne in Franfurt oder München umsteigen zu müssen", erklärt der Präsident der Industriellenvereinigung, Veit Sorger, im NEWS-Interview. Als Eckpunkte für eine Partnerschaft oder einen Verkauf nennt Sorger die Absicherung des Standortes wie der Destinationen, des Headoffice und weiterer Investitionen.

Die AUA habe laut Sorger genügend Liquidität und stehe nicht unter Druck. "Airline und ÖIAG sollen jetzt die Optionen, die gegeben sind, zügig aufgreifen und das Beste für Österreich, für den Standort Wien mit dem Flughafen, zu verhandeln beginnen", so der IV-Präsident im NEWS-Gespräch. Zu möglichen Partnern erklärt Sorger gegenüber NEWS:
"Ich fürchte mich weder vor der Lufthansa noch vor den Russen. Es hängt ganz von den Bedingungen ab."

Zudem richtet der IV-Präsident im NEWS-Interview einen dringenden Appell an ÖIAG und AUA, nach dem offensichtlich geplatzten Einstieg von Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber nicht vor Gericht zu ziehen. "Man soll zur Kenntnis nehmen, dass es nichts geworden ist. Eine Klage verschwendet nur Zeit, Kosten und Image", meint Sorger. Außerdem würde eine gerichtliche Auseinandersetzung Managementkapazitäten binden und ein Risiko darstellen. "Der Einstieg ist nicht zustande gekommen. Punkt. Vergessen wir es und schlagen ein neues Kapitel auf", so Sorger in NEWS.

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