Prammer: "Fairplay"-Fußballspiel im Parlament - Eindrucksvolles Signal gegen Rassismus

Nationalratspräsidentin: EURO 2008 wird freundliches und friedliches Fest

Wien (SK) - Naturrasen, zwei Fußballtore und ein großes Transparent "Fußball gegen Rassismus" - so ungewöhnlich präsentierte sich Dienstagvormittag die Säulenhalle des österreichischen Parlaments. 18 Tage vor Anpfiff der "EURO 2008" hatte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gemeinsam mit dem zweiten Nationalratspräsidenten Michael Spindelegger und der dritten Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig zur Anti-Rassismus-Veranstaltung "Fußball verbindet! - Fußball. Versteht sich!" eingeladen. Höhepunkt dabei: Ein von Fairness getragenes Fußball-Spiel auf Naturrasen-Kleinfeld, bei dem so prominente Fußballspieler wie Toni Pfeffer, Steffen Hofmann und Peter Schöttel auf multinationale, MitspielerInnen trafen. Für Prammer ein weiteres "eindrucksvolles Signal dafür, dass Rassismus im Fußball und auch im Sport keine Chance und keinen Platz hat". Die Nationalratspräsidentin zeigte sich auch überzeugt, dass die in Österreich und der Schweiz ausgetragene Fußball-Europameisterschaft ein "freundliches und friedliches Fest wird". ****

Prammer, die auch Präsidentin des Wiener Instituts für internationalen Dialog und Zusammenarbeit (vidc) ist, verdeutlichte in ihrer Rede, dass "Fair Play im Sport im Mittelpunkt stehen muss". "FairPlay" heißt auch eine Initiative des vidc, in der beispielsweise ein Fanbetreuungs- und Antidiskriminierungsprogramm für die EURO 2008 erarbeitet wird. Und auch die österreichische Bundesregierung unterstützt die wichtige Arbeit von "FairPlay" - mit 300.000 Euro, so Prammer, die sich ganz EUROphorisch gab: "Wir freuen uns alle schon auf faire Spiele." Prammer lud auch alle interessierten Fußball-Fans ein, das Parlament zu besuchen, das sich ja mitten in der Fan-Zone befindet.

Fußball-Partie endet 4:4 - Buffet aus allen EURO-Teilnehmerländern

Mit ihrer Prognose "Wir werden ein spannendes Fußballspiel in der Säulenhalle erleben" sollte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer recht behalten: Team Weiß trennte sich nach einer mitreißenden Partie mit einem gerechten 4:4 von Team Rot. Zur Stärkung nicht nur der hungrigen SpielerInnen gab es anschließend ein Buffet mit Köstlichkeiten aus allen 16 EURO-Teilnehmerländern. Und auch hier zeigte sich, wie sehr die BesucherInnen hinter Österreich stehen: Das Wiener Schnitzel samt Erdäpfelsalat aus dem Gastgeberland Österreich war am schnellsten weg. (Schluss) mb

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