FORMAT: Modekette Schöps sucht Käufer

Dreißig Millionen Euro für angeschlagene Handelskette ¬- Käufer bleibt aus

Wien (OTS) - Die mehrheitlich zur deutschen Beteiligungsfirma
Arques gehörende Modekette Schöps sucht nach einem Käufer. Der Kaufpreis für die stark angeschlagene Handelsfirma liegt bei dreißig Millionen Euro, berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner morgen, Freitag, erscheinenden Ausgabe. Die Käufersuche verläuft bereits seit mehreren Monaten ergebnislos. Potenzielle Interessenten winken ab, weil Schöps zu teuer sein soll.

Auf Anfrage will Schöps-Chef Wolfgang Neubert die Verkaufsabsichten nicht dementieren, meint aber vorsichtig, dass "Arques sich schon bei seinem Einstieg weit reichende Gedanken über die Zukunft von Schöps gemacht hat."

Laut Brancheninsidern will Arques die Kette gar zerschlagen, so bis Jahresende kein Käufer gefunden ist - was Neubert aber dementiert. "Das ist Unsinn", sagt er zu FORMAT.

Neubert, seit April 2007 Schöps-Vorstandsvorsitzender, fährt seit seinem Amtsantritt ein rigides Sanierungsprogramm, um Schöps zurück in die Gewinnzone zu führen. Gab es Anfang 2007 österreichweit 122 Filialen, sind es heute 95. Die Mitarbeiterzahl wurde von 750 auf 600 gesenkt. Die bestehenden Filialen werden sukzessive einem Face-Lifting unterzogen. Auch in Sachen Mode blieb kein Stein auf dem anderen: Herren-, Baby- und Teenagermode wurde aus dem Sortiment genommen, Schöps steht jetzt für Damenmode ab 25 Jahren.

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Silvia Jelincic
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